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Michael erfährt von Andrew, seinem Arbeitskollegen, dass der aktuelle Manager des Big Q in Pension geht und seinen Nachfolger selbst aus dem Personal der Geschäftsstelle heraus aussuchen wird – deswegen steht für Andrew jetzt „einschleimen“ an der Tagesordnung. Zwar denkt Michael nicht daran, sich selbst für die Beförderung zu bewerben, doch Tracy sagt ihm, dass er ideal dafür wäre. Als am selben Abend Emmett, Ted, Brian, Justin und Michael Babylon verlassen, präsentiert Brian ihnen stolz sein temporäres Auto und will eigentlich mit Justin zum Loft fahren, als plötzlich Craig auftaucht. Sein Faustschlag trifft Brian so unerwartet ins Gesicht, dass dieser zu Boden fällt, woraufhin Craig wie von Sinnen auf Brian eintritt, bis Justin geschockt eingreift und seinen Vater von Brian wegzerrt. Emmett, Ted und Michael, die schon weiter entfernt gewesen waren, haben inzwischen auch schon den „Kampfplatz“ erreicht und können Brian aufhelfen und ihn gerade so davon abhalten, sich auf Craig zu stürzen. Dieser stellt seinen Sohn vor eine ultimative Entscheidung: Entweder kommt Justin jetzt mit ihm nach Hause, oder er kehrt niemals wieder nach Hause zurück. Brian reißt sich wütend von seinen Freunden los und wendet der ganzen Szenerie den Rücken zu - und Justin entscheidet sich dafür, niemals wieder nach Hause zu gehen. Craig verlässt den Schauplatz unter Justins hasserfüllten, verzweifelten Schreien, einfach nur zu verschwinden. Brian nimmt den aufgewühlten Jungen in den Arm, doch Justin wendet sich wieder aus der Umarmung und die fünf Freunde gehen in das Diner, wo sie Debbie von allem berichten. Diese ist entsetzt - und als sie wenige Minuten später, als sie weiter die Gäste bedienen möchte, zusammenbricht, sind es auch die Freunde, besonders Michael und Brian. Im Haushalt der Taylors droht die Hölle hereinzubrechen: Jennifer, die erfahren hat, was ihr Mann getan hat, ist gefangen zwischen Zorn und Verzweiflung. Sie weiß, dass sie Justin schon beinah verloren haben und ihr Mann hat nun mit dem Angriff auf Brian und der Aufforderung, sich zu entscheiden, ihren Sohn praktisch aus der Tür hinaus gestoßen - doch alles, worüber Craig sich Sorgen macht ist, dass er sich nicht von einem Haufen Schwuchteln erniedrigen lassen will. Als Jennifer ihm mitteilt, dass das schon längst geschehen ist und sie ihn in dieser Nacht nicht mehr sehen will, bleibt er stumm. Nachdem die Freunde Debbie ins Krankenhaus gebracht und die Ärzte ihnen versichtert haben, dass es sich nur um einen Kollaps aus Erschöpfung handelt, fahren sie alle mit zu ihr nach Hause. Debbie fordert sie auf, sich nicht so sehr um sie zu kümmern und stattdessen nach Hause ins Bett zu gehen, da sie alle morgen zur Arbeit müssten, inklusive ihr. Aber Michael verbietet ihr, arbeiten zu gehen, da sie Ruhe braucht. Vic verlässt den Raum und als sein Neffe ihm folgt, um ihn zu beruhigen, erfährt dieser, dass Debbie all diese Doppelschichten arbeitet, um Vics Rechnungen zu bezahlen und sogar eine zweite Hypothek auf das Haus aufgenommen hat. In diesem Moment realisiert Michael, dass er die Beförderung dringend benötigt. Brian und Justin sind unterdessen im Loft angekommen und der Schüler entschuldigt sich für das Verhalten seines Vaters und all den Ärger, den er Brian verursacht hat, doch dieser will davon nichts hören, denn er gibt Justin keine Schuld - warum sollte der Junge sich also entschuldigen? Als Justin dann gehen will, ohne zu wissen, wohin eigentlich, bietet Brian ihm an, zu bleiben – allerdings auf der Couch. Er versichert Justin, wie tapfer dieser ist, weil er seinem Vater die Stirn geboten hat. Justin erwidert nur, dass er das getan hat, weil sein Vater Brian verletzt hat. Brian lässt das kommentarlos, gibt Justin eine Decke und zieht sich dann, von den Schmerzen der Tritte noch immer gebeutelt, in sein Bett zurück; doch so leicht lässt sich der Schüler nicht abwimmeln. Er stiehlt sich zu Brian ins Bett. Als dieser Justin neben sich bemerkt tauschen sie nur einen langen Blick aus, bevor Brian ihm die Decke bis zum Kinn hochziehend anbietet und sich dann wieder umdreht. Am nächsten Morgen im Diner treffen sich Brian und Michael zum Frühstück. Michael ist nicht davon begeistert, dass Justin bei seinem Freund übernachtet, doch Brian ist intensiver damit beschäftigt, ein neues Auto aus einem Magazin auszuwählen. Als er Michael nach seiner Meinung fragt, reagiert dieser sehr gereizt; Brian überlegt sich, welches neue Auto er kaufen soll, während Michaels Mutter ihr Haus verlieren könnte. Brian bietet Michael Geld an, geschenkt, doch Michael lehnt ab, weil Brian immer für ihn da ist – sei es, um aggressive Mitschüler davon abzuhalten, ihn zu verprügeln oder ihn ins Krankenhaus zu fahren – und er das einfach alleine schaffen muss. Justin und Daphne sind vor der Schule in ein Gespräch über ihr Wochenende vertieft als Jennifer ihren Sohn abfängt; sie hat ihm seine Schulunterlagen und seine Uniform mitgebracht. Sie bittet ihn, zurück nach Hause zu kommen, doch Justin sagt nein und fordert sie dazu auf, zu gehen. Vic durchsucht die Zeitung nach einer Wohnung, die er sich leisten kann und wird von Debbie dabei ertappt. Als Vic ihr sagt, dass er nicht will, dass sie sich verpflichtet fühlt, sich um ihn zu kümmern, wird sie wütend und sagt ihm klar und deutlich, dass sie ihn in ihrem Haus haben möchte, gleichgültig ob krank oder gesund - und zwar nicht, weil sie sich ihm aufgrund des Blutsbandes verpflichtet fühlt, sondern weil sie ihn liebt. Jennifer platzt in Brians Büro und übergibt dem völlig perplexen Mann nicht nur eine Reisetasche gefüllt mit Justins Kleidung, Schuhen und Skizzenpapier sondern auch einen Scheck, damit Brian für ihren Sohn Kleidung und Nahrung kaufen kann. Brian versucht klarzustellen, dass Justin nicht dauerhaft bei ihm leben wird und dass Justin nicht seiner Verantwortung obliegt. Jennifer jedoch ist anderer Meinung: Da Brian ihren Sohn verführt und mit ihm Sex hatte ist er nun seine Verantwortung – und das hört Brian, wie man weiß, gar nicht gern! Jennifer verlässt das Büro und bittet Brian, Justin auszurichten, dass Craig und sie ihn lieben. Michael unterhält sich mit dem Manager des Big Q und äußert Interesse an der bald freiwerdenden Stelle. Daraufhin lädt dieser ihn zu einer Party ein – und Michael soll seine „Lady“ mitbringen. Als er das Emmett und Ted erzählt, fragen sie ihn, warum er nicht einfach als schwuler Mann geht und David mitbringt, doch Michael ist klar, dass er dann niemals befördert werden würde. Als Brian nach Hause kommt - vom Besuch Jennifers gereizt, über die nicht abgeschlossene Tür seines Loftes nicht gerade erfreut und seine Rippen von Craigs Tritten noch immer schmerzend – findet er Justin tanzend und laut singend (mit Kopfhörern) in der Mitte seines unordentlichen Wohnzimmers vor. Sofort schnauzt er den Jungen an und erzählt ihm von seiner heutigen Begegnung mit Jennifer – und außerdem bestellt er die Grüße seiner Mutter, die Justin zu denken geben, nachdem Brian ihm mitgeteilt hat, dass Justin nur als dem Ergebnis einer Serie von unglücklichen Zufällen (die Brian die schlimmsten Kopfschmerzen seines Lebens verursacht haben) im Loft lebt. Debbie will wieder zurück zur Arbeit, doch Vic und Michael halten sie zurück. Michael erzählt ihr, dass er vielleicht befördert werden wird und dass er sie und Vic bald finanziell unterstützen werden kann. Solange soll sie sich bitte nur ausruhen. Brian, Linds und Gus sind zusammen unterwegs, um Brians neues Auto zu kaufen – er hat sich für einen Jeep entschieden - und sie geben aus Spaß vor, ein hetero Paar zu sein. Der Verkäufer nimmt ihnen ohne Weiteres das perfekte Schauspiel ab und während Linds in den Wickelraum geht, um Gus’ Windeln wechseln geht, berät der kompetente Verkäufer Brian über seine Wahl. Dabei äußert Brian Interesse an einem Jeep, doch der Verkäufer empfiehlt ihm ein anderes Auto, da „Schwuchteln“ diese Art von Jeep fahren würden. Brian Kinney lässt so eine Bemerkung natürlich nicht ungestraft. Er nimmt den Jeep „für eine Probefahrt“ nach draußen - und fährt geradewegs durch die große Glasfront in den Laden hinein. Dann kauft er das Auto. David erfährt währenddessen von Michael, dass er Tracy darum gebeten hat, mit ihm auf die Party seines Bosses zu kommen, ihr allerdings immer noch nicht offenbart hat, dass er schwul ist. David findet das Tracy gegenüber unverantwortlich und missbilligt auch, dass Michael nicht insgesamt die Wahrheit sagt. Der erwidert nur, dass er sich das im Gegensatz zu David eben nicht leisten kann und verlässt wütend das Zimmer. Brian bringt einen ’Trick’ mit nach Hause und findet Justin bei den Vorbereitungen des Abendessens in der wie ein Schlachtfeld aussehenden Küche vor. Brian überspringt die gutgemeinte Mahlzeit genervt und lässt sich von dem ’Trick’ offen vor Justin einen blasen. Justin kann und will das nicht mit ansehen und verlässt verletzt das Loft. Die Party des Managers verläuft gut für Michael – zwar sieht Tracy es als ihr erstes gemeinsames Date und Andrew erzählt ihm etwas von Gerüchten über ihn, die seine Beförderung verhindern können, aber der Manager persönlich scheint Michael und Tracy zu mögen. Außerdem gehen er und seine Ehefrau davon aus, dass die zwei bald heiraten wollen, aber nicht genug Geld dazu haben. Justin hat bei Mel und Linds übernachtet, die ihn mit einem umfangreichen Frühstück wecken. Der Junge ist nahe der Verzweiflung, weil er glaubt, dass sowohl Brian als auch sein Vater ihn hassen und dass er nicht einmal nach Hause gehen kann. Sie schicken Justin unter die Dusche, dann ruft Lindsay Brian an. Michael geht im Big Q wieder seinen gewöhnlichen Aufgaben nach, als er plötzlich von seinem Boss überrascht wird, der ihm mitteilt: Er ist befördert worden! Seine Mitarbeiter kommen hinter den Regalen hervor und feiern mit ihm und Tracy küsst ihn spontan auf den Mund, doch Michael bleibt sprachlos. Als Justin die Schule nach Unterrichtsschluss verlassen will halten ihn einige Mitschüler auf, die gehört haben, dass er nicht mehr zu Hause wohnt, ihn als Schwuchtel beschimpfen und herumschubsen. Glücklicherweise fährt gerade in diesem Moment Brian vor und befiehlt Justin, in den Jeep zu steigen, denn sie fahren zu Justin nach Hause. Dort sagt Jennifer ihm, dass sie und Craig möchten, dass er wieder bei ihnen wohnt. Doch Justin stellt eine Bedingung: Er will, dass sein Vater sich bei Brian entschuldigt. Craig kann das absolut nicht fassen, denn er denkt, dass Brian sich bei Justin dafür entschuldigen müsste, dem Jungen Glauben gemacht zu haben, er würde ihn lieben. Justin jedoch hat inzwischen realisiert, dass er für Brian nichts anderes als ein Fick war und sagt das seinen Eltern auch. Jennifer hat Justin schon wieder zu Hause willkommen geheißen und auf sein Zimmer geschickt, als Craig plötzlich verlauten lässt, dass es auch Bedingung für das Leben in seinem Haus gibt: Justin darf niemals wieder in die Szen gehe. Er darf nicht über seinen „ekelerregenden“ Lebensstil reden und vor allem Brian nicht wiedersehen. Brian, der bisher nur still in der Ecke saß, schaltet sich in diesem Moment ein. Er sagt Craig, dass die Tatsache, dass Justin seine Gefühle und sein Selbst verleugnen muss, um in seinem angeblichen „zu Hause“ zu leben, nicht Liebe, sondern Hass darstellt. Dann schickt er sich an, das Haus zu verlassen und fragt Justin wie selbstverständlich: „Kommst du?“ Justin geht nach einem Blick zu Jennifer mit ihm – ohne, dass seine Mutter etwas dagegen unternimmt. Im Diner feiern die Gäste Debbies Rückkehr und Michaels Beförderung. Debbie verkündet, wie stolz sie auf ihren „liebevollen, ehrlichen“ Sohn ist und flößt ihm so höchst erfolgreich die größtmöglichen Schuldgefühle ein, wenn auch unabsichtlich. Er verlässt das Diner auf der Suche nach ein wenig Ruhe und dort findet ihn Brian, dem er erzählt, dass er sich schlecht fühlt, weil er ein Lügner ist. Brian ist der erste, der sich auf seine Seite stellt und ihm sagt, dass es nicht lügen ist, solange er zum Lügen gezwungen wird. Dann schickt er Michael wieder in das Diner um sich feiern zu lassen, während er selbst zurück ins Loft kehrt. Dort wartet Justin mit dem Abendessen des vorigen Tages auf ihn und die beiden teilen eine zivilisierte, fast schon familiär wirkende Mahlzeit – denn es ist am zweiten Tag immer besser als am ersten. |
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