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Brian ist gerade inmitten eines Dreiers im Loft als sein Telefon plötzlich klingelt. Als einer seiner ’Tricks’ fragt, was der Anrufer gesagt hat, teilt Brian ihm mit, dass jemand gestorben ist – doch als die ’Tricks’ Mitgefühl zeigen und gehen wollen, befiehlt Brian ihnen, weiterzumachen. Am nächsten Morgen im Diner sitzen Emmett, Ted und Michael bereits an einem Tisch und werden von Justin bedient, als Brian das Bistro betritt. Er setzt sich jedoch an einen eigenen Tisch und sagt nichts zu seinen Freunden. Als Michael ihn fragt, ob er mit ihnen ins Kino gehen möchte, erzählt er ihnen, dass er nicht kann, da sein Vater gestorben ist und er Familienzeug zu erledigen hat. Justin bekundet sein Beileid, aber Brian erwidert, dass es an der Zeit war. Justin und Daphne sehen in der Schule ihrem Schwimmteam beim Trainieren zu und bewerten gemeinsam die Kerle. Außerdem stellt Daph Justin ihren festen Freund, Glen Reeves, vor, der sie dazu einlädt, heute Abend bei ihm zu lernen. Daphne hatte sich zwar schon mit Justin dazu verabredet, aber der sagt, dass sie ruhig zu ihrem Freund gehen kann und lässt die beiden im Schwimmbad stehen. Im Babylon verbringt Brian den Großteil seiner Zeit mit blowjobs im Hinterzimmer bis Michael zu ihm kommt und ihn darum bittet, ihn nach Hause bringen zu dürfen – wie kann Brian jetzt nur an Sex denken, wo sein Vater gerade gestorben ist? Michael versteht das einfach nicht. Justin fragt Daphne auf dem Nachhausweg ob sie nun wirklich mit Glen zusammen ist und die denkt das zumindest – schon seit einem Monat. Justin scheint ein wenig eifersüchtig und außen vor, da er nichts davon gewusst hat, aber Daphne lässt sich von ihm bestätigen, dass sie noch immer beste Freunde sind und es scheint wieder in Ordnung. Dann gesteht seine beste Freundin ihm, dass sie und Glen noch keinen Sex hatten, obwohl sie es wollen – aber Daphne hat Angst, dass sie unerfahren und tollpatschig wirken wird. Justin rät ihr, erst zu üben, aber sie hat Angst, denn wenn der Mann nicht wirklich sanft ist, kann das erste Mal sehr, sehr weh tun. Justin sagt, dass er mit Brian Glück gehabt hat und gerade deswegen bittet Daphne Justin darum, sie zu entjungfern – weil er jemand ist, der weiß, wie es ist und dem sie vertrauen kann. Im Woody’s erzählt Justin Michael, Emmett, Ted und Brian von Daphnes Bitte. Er ist sich nicht sicher, ob er es tun soll, aber Ted sieht das als Kompliment und Emmett sagt ihm, er solle Daph zeigen, was es heißt, eine wahre Frau zu sein. Auch von Michael und Brian kommen keine Einwände. Stattdessen kommt Blake in die Bar und läuft an Ted vorbei, ohne ihn anzusehen. Ted jedoch springt auf und hält ihn auf, um ihm zu sagen, wie sehr es ihm Leid tut, dass er ihn vorschnell verurteilt und ihm nicht geglaubt hat. Sollte Blake irgendetwas brauchen, was auch immer es ist, solle er nur zu Ted kommen. Brian ist mit Michael in Brians Elternhaus und sucht den Anzug aus, den sein Vater tragen soll, denn weil seine Schwester Claire ununterbrochen weint und so versuche, Aufmerksamkeit zu erlangen, muss Brian sich um alles kümmern. Seine Mutter Joan betritt das Zimmer und fragt, in welcher Form sie den Gästen am Tag der Trauer den Zucker servieren soll. Da es Brian noch milde gesagt scheiß egal ist antwortet Michael für ihn. Dann sagt Joan, dass sie am folgenden Tag alle von Jacks Besitztümern aus dem Haus dem Gemeindewohl spenden wird und dass Brian alles mitnehmen soll, was er haben möchte. Dann verlässt sie den Raum und die angespannte Atmosphäre verfliegt wieder. Michael erinnert sich nun, warum er und Brian immer bei ihm waren, als Brian die Bowlingkugel seines Vaters einpackt. Blake klopft mitten in der Nacht an Ted Tür, der im Schlafanzug öffnet. Blake erzählt ihm, dass einer seiner „Freunde“ auf Drogen war und auf seine Matratze gebrochen hat und dass er dort nicht bleiben will. Außerdem sei er clean. Ted nimmt ihn selbstverständlich auf und kaum das Blake die Wohnung betreten hat küsst er Ted. Erst will dieser ihn zurückhalten, da sie beide vorher ihre Gefühle sortieren sollten, doch dann ist es ihm ebenfalls egal und sie fahren fort. Zu Jacks Beisetzung erscheint nicht nur dessen Familie, sondern auch Brians Familie: Emmett, Ted, Michael, Lindsay und Melanie sind alle dort. Während der Priester am offenen Grab seine Rede hält entfernt Brian sich von dem Kreis, gefolgt von Michael, und zückt ein Taschentuch – in das ein Joint eingewickelt ist, den er anzündet und genüsslich raucht. Die Trauerfeier wird zum großen Teil von Claires lautem Weinen und Brians Schweigsamkeit bestimmt. Seine Freunde bleiben nur wegen ihm, doch sie bemerken alle, dass er noch kein einziges Zeichen von Trauer gezeigt hat – weder ein Wort gesprochen (außer um seine Neffen zu ärgern) noch eine Träne vergossen, sondern nur die Tasche mit der Bowlingkugel seines Vaters mit sich herumträgt. Gerade, als sie gehen wollen, schlägt Claire vor, einige Erinnerungen an ihren Vater zu teilen – doch niemand scheint etwas erzählen zu wollen. Noch nicht mal der Pfarrer, der die Beerdigung geleitet hat, kann etwas sagen, da sich rausstellt, dass er Jack „nicht wirklich gut“ gekannt hat. Lindsay opfert sich Lindsay und berichtet, wie Jack ihr einmal sagte, dass sie gut duften würde. Danach folgt eine peinliche Pause, bis Michael eine seiner Erinnerungen teilt: Jack, Brian und er besuchten einst ein Bowlingcenter, als sie gerade 14 Jahre alt waren, und sie waren sehr schlecht – bis Brian auf einmal alle Kegel auf einmal umstieß. In diesem Moment sei Jack von der Bar zurückgekommen, habe seinen Sohn auf den Arm genommen, ihn geküsst und ihm gesagt, wie stolz er auf ihn sei. Das bedeutete Michael viel, da er niemals einen Vater gehabt hat. Von Michael motiviert teilt auch Brian eine „Erinnerung“ – und zwar teilt er seinen Zuhörern mit, während er die Bowlingkugel in den Händen hält, was sein Vater tat, als er erfuhr, dass Joan mit Brian schwanger war: Er befahl ihr, ihr bestes Kleid anzuziehen, führte sie zum Essen in Pittsburghs teuerstem Restaurant aus, bestellte Champagner, lehnte sich dann näher an sie heran und sagte: „Joan, du wirst abtreiben, weil ich nicht noch ein beficktes Kind haben will!“ In Debbies Haus führt Justin Daph in sein Zimmer. Sie sind beide ein wenig zögerlich und Justin gibt ihr noch einmal die Chance, es sich anders zu überlegen – außerdem nimmt er ihr das Versprechen ab, dass danach zwischen ihnen nichts anders werden wird. Dann küsst er sie und schon kurze Zeit später liegen sie nackt auf dem Bett – abgesehen von Daphnes BH – und er entjungfert sie, sanft und unter zarten küssen. Ted und Emmett gehen gemeinsam nach Hause und unterhalten sich über den Rest der Trauerfeier (unter anderem Claires hysterischer Anfall Brian gegenüber und Joans Schwächeanfall, woraufhin der Priester sie hinauftragen musste und man die zwei erst nach einer Stunde wiedersah) und außerdem über Brians Geschichte – die sie ihm glauben. Dann halten sie vor einem Geschäft, welches Blumen verkauft und Ted möchte Blake einen Strauß mitbringen. Emmett sagt ihm, dass er es für dumm hält, Blake zu vertrauen, doch Ted wirft Emmett vor, dass dieser nur eifersüchtig auf ihn ist. Em versucht Ted klar zu machen, dass Blake ihn nur benutzen würde, denn das ist, was Drogensüchtige tun würden, aber Ted will nichts davon hören; er denkt, dass Emmett nur nicht will, dass Ted etwas hat, was er nicht hat – wie jede andere Schwuchtel auf dieser Welt. Dann betritt er den Laden und kauft die Blumen und lässt seinen Freund sprachlos auf dem Gehweg stehen. Michael bringt den völlig betrunkenen Brian zurück zum Loft, wo dieser erst einmal eine Ladung Poppers zu sich nimmt und Michaels Frage, ob er sich noch nicht genug selbst misshandelt hätte, mit einer schmollenden Kinderstimme verneint. Dann berichtigt er Michaels kleine Erinnerung, die er an der Trauerfeier erzählt hat: Nachdem Brian alle Kegel getroffen hatte, war es nicht Jack, der ihn umarmte, sondern Michael und Brian gab seinem besten Freund eine Kuss. Und dann kam Jack von der Bar zurück und fragte, ob sie ein Paar befickter Schwuchteln seien – und Brian schubste Michael so hart von sich, dass er praktisch die Bahn herunterrollte und dann rannte Brian, und rannte und rannte …. Dann beginnen die Drogen in Verbindung mit Alkohol und Kaffee zu wirken - und Brian bittet Michael, bei ihm zu bleiben. Sie legen sich nebeneinander und Brian zieht seinen Freund eng an sich, bis die Drogen wirklich zu wirken beginnen und Brian Michaels Hose öffnet, doch dieser stoppt ihn. Brian fragt ihn ruhig „Ist das nicht, was du immer wolltest?“, doch Michael schaut Brian nur an und antwortet „Was? Einen betrunkenen-fick, damit du nicht an deinem Vater denken musst?“ Brian fällt wieder zurück auf die Matzratze und Michael setzt sich auf die Kante, beide nervlich am Ende. Im Babylon sieht Emmett Blake, der sich mit einem anderen Mann unterhält, doch Ted ist nirgendwo in Sicht. Emmett sagt Blake, dass er weiß, dass er soeben mit seinem Dealer gesprochen hat – dass Ted das allerdings nicht glauben wird, weil er Blake liebt. Blake erwidert, dass er Ted ebenfalls liebt, aber Emmett sieht das anders – Blake würde Drogen lieben. Er gibt ihm Geld, damit er sich Drogen holt und sich von Ted fern hält, denn wenn Blake Ted emotionale Schmerzen bereiten wird, dann wird Emmett Blake physische Schmerzen bereiten. Daphne besucht Justin mit einer Freundin im Diner, die offensichtlich schon von dem Sex, den sie hatten, weiß. Justin findet es anfangs nicht so gut, dass seine Freundin es überall erzählt hat, aber Daphne meint, dass sie jemanden bräuchte, um darüber zu reden und erinnert ihn, dass das Schlimmste, dass passieren könnte, sein würde, man denke er sei hetero. Doch dann fragt sie ihn, ob sie nach seiner Schicht „etwas machen wollen“, aber er hat bereits Pläne. Das wiederum scheint sie nicht zu begeistern, denn sie kann nichts mit Glen machen - denn sie hat mit ihm Schluss gemacht. Ted ist besorgt, weil Blake nicht nach Hause gekommen ist. Michael rät ihm, die Krankenhäuser anzurufen und Emmett sagt, dass er einfach froh darüber sein sollte. Justin hilft Melanie und Lindsay dabei, eine Matratze in das obere Stockwerk ihres Hauses zu tragen und erzählt ihnen währenddessen, wie seltsam Daphne ist, seit sie Sex hatten. Mel und Linds sind geschockt von diesen Neuigkeiten, denn für eine Frau ist ihr erstes Mal etwas ganz besonderes – und wahrscheinlich rührt ihr merkwürdiges Benehmen daher, dass sie sich in Justin verliebt hat. Justin versteht das nicht, doch die beiden Lesben erklären ihm, dass Frauen Liebe nicht so einfach von Sex trennen können wie Männer, und dass es was Bedeutendes für eine Frau ist, zum ersten mal jemanden zu erlauben „in den eigenen Körper“ zu kommen und Daphne deshalb Liebesgefühle für Justin hat. Spätestens da muss der Schüler einsehen, dass Mel und Linds Recht haben – denn bei ihm und Brian war er nicht anders. Brian hat Michael von dessen Arbeit in das Bowlingcenter, in das Vater immer ging, kommen lassen, um Jack Respekt zu erweisen. Michael wirft eine Kugel, doch sie landet in der Rinne – und einige Heteros lachen ihn laut aus. Dann ist Brian an der Reihe. Er nimmt Jacks alte Bowlingkugel und landet einen Strike – alle Kegel werden umgeworfen. Er freut sich wie ein kleines Kind darüber, jubelt, umarmt Michael und wirbelt ihn herum, während er ruft: „Die befickten Schwuchteln haben einen Strike! Und sie können feiern!“ Dann lässt er Michael auf seinem Arm nach hinten fallen und küsst ihn von oben, die anwesenden Heteros mehr als nur ein wenig geschockt. Justin besucht Daphne in dem Musikladen, in dem sie nebenbei arbeitet und stellt klar, dass sie kein Liebespaar sind, aber dass ihr Sex für ihn auch nicht bedeutungslos war – er hat ihr eben einen Gefallen getan, aber nun ist Daphne „komisch“ geworden. Daphne jedoch widerspricht: Justin sei komisch geworden, seit er Brian getroffen hat. Er sei dieser „rund-um-die-Uhr Homosexueller“, geht nur noch in Klubs und Bars und hat keine Zeit mehr für sie. Dann lässt sie ihn stehen. Ted hat Blake schließlich gefunden – in einer heruntergekommenen Wohnung, bei seinen sogenannten „Freunden“. Er will ihn wieder mitnehmen, doch Blake hat Angst, dass er alles vermasseln wird. Er gesteht Ted, dass er immer noch Drogen nimmt - und gebrochen hat, doch Ted küsst ihn trotzdem und nimmt ihn mit nach Hause, ohne Widerrede zu erdulden. Brian und Michael halten im Jeep auf einer langen, bereits dunklen und sehr kalten Straße. Michael ist verwirrt, doch Brian holt noch einmal die Bowlingkugel heraus und stellt sich mitten auf die Straße. Als ob er an einer Bowlingbahn stehen würde, schickt er die Bowlingkugel seines Vaters die Straße hinunter, bis sie in der Dunkelheit verschwindet, erhebt plötzlich die Arme in Siegerpost und ruft „Bis dann, Jack! Du Hurensohn.“ Dann dreht er sich und zieht Michael in eine feste Umarmung. Und endlich, versteckt in den Armen seines besten Freundes, weint er um seinen Vater. |
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