Queer as Folk - Episode 2.04

Nach Unten

Es ist Zeit für PRIDE! in Pittsburgh! Die Straßen werden geschmückt, eine „geisteskranke Queen ohne Geschmack“ (namentlich Debbie) dekoriert das Diner in allen Farben des Regenbogens und unter der Gang herrscht stolze Vorfreudestimmung; zumindest fast. Brian, Justin, Emmett, Michael und Ted treffen sich im Diner zum Mittagessen, doch es muss schnell gehen, denn Emmett hat noch viele Termine: Pediküre, Maniküre, Sonnenstudio, Bikini-Zonen Heiß-Wachsen... außerdem muss er Godivas Kleid aus dem Hospiz abholen. Als Justin fragt, wer Godiva sei, erzählt Emmett ihm, dass Godiva die berühmteste Dragqueen Pittsburgh ist, die seine erste Freundin wurde, als er frisch und hilflos gerade eben nach Pittsburgh gezogen war. Jetzt sitzt sie jedoch mit AIDS im Rollstuhl, doch das kann Godiva nicht davon abhalten, auf dem Pride zu sein!
Michael selbst behauptet, er finde den ganzen Aufstand um Pride lächerlich. Er selbst ist aber noch nie bei einer Parade gewesen, weil er Angst hat, dass einer seiner Mitarbeiter ihn in den Nachrichten oder auf der Straße sehen könnte. Natürlich muss Brian das auf ‚Sesamstraßen’-mäßige Art betonen – und Debbie ist über Michaels Einstellung natürlich unendlich unglücklich und bricht im Diner fast in Tränen aus. Da gibt Michael nach: Dieses Jahr wird er mit der Parade marschieren.

Lindsay verwöhnt Melanie gerade mit Weintrauben und Küssen in ihrem Büro, obwohl sie sich eigentlich damit beschäftigen sollten, all die notwendigen Unterlagen im Rahmen der geplanten Hochzeit für so ziemlich alles mögliche zu unterzeichnen: Lebensversicherungen, Testamente und so weiter und so fort. Sie werden allerdings von einem Überraschungsgast unterbrochen: Leda, Melanies Ex-Freundin, stürmt das Büro mit Sonnenbrille und ganz in schwarz. Melanie springt ihr wortwörtlich auf den Arm, während die beiden Frauen aus Wiedersehensfreude ohne Übertreibung schreien. Lindsay steht etwas verunsichert daneben, Melanies Assistent ist geflüchtet.

Ein neuer Kunde kommt zu Brian: Mr. Pools Familienunternehmen steht kurz vor dem Aus, und er hat nur noch drei Tage um es zu retten. Das Produkt um das es geht, das Getränk „Pool Side“, soll mit einer Werbekampagne ein wenig aufgeheizt werden – Mr. Pool bietet außerdem einen 50.000 Dollar Bonus, sollte sich ihr Marktanteil verdoppeln. Er bittet Brian um einen Geschäftsvorschlag, der ihm entgegnet, dass er ihn gefälligst fest buchen soll, wenn er noch nach einem Ausweg sucht.
Vor dem Konferenzraum macht Cynthia Brian darauf aufmerksam, dass Mr. Pool Homosexuelle hasst, doch das scheint Brian kaum zu kümmern, solange Mr. Pool ihn nur gut bezahlt.

Leda sitzt dicht – sehr dicht – neben Melanie und gegenüber von Lindsay auf deren Terrasse. Sie und Mel erzählen Linds gerade eine Geschichte aus den guten alten Zeiten, als Melanie und Leda noch zusammen waren: Sie rasten auf ihren Motorrädern über die Autobahn und wurden wegen Geschwindigkeitsübertretung von einem Polizisten angehalten. Der wollte sie festnehmen, als sie mit ihm zu flirten anfingen, und dann flohen als er gerade mit heruntergelassener Hose hinter dem Busch stand. Leda ist völlig überrascht davon, festzustellen, dass Melanie eine Familie hat – was kommt als nächstes, werden Linds und Mel etwa heiraten? Lindsay betont schnell, dass sie genau das vorhaben.

Im Big Q fragt Tracy Michael, ob er sich schon aufs Wochenende freut, und ob er zur Pride Parade geht. Er erzählt ihr, dass er mit seiner Mutter und PFLAG marschieren wollt, aber Angst davor hat, dass jemand von der Arbeit ihn sieht. Tracy sagt ihm, dass das gar nicht so unwahrscheinlich ist, denn einige Mitarbeiter des Big Qs werden gehen – inklusive ihr. Michael ist entsetzt. Er wird zwar auch eingeladen, lehnt aber dankend ab. Andrew bezeichnet die Parade als Freak Show, doch ein anderer älterer Mitarbeiter von Michael kommentiert: „Du musst zugeben, es ist die beste Party in der Stadt.“

Melanie und Leda sind in der Garage und befreien Mels lang nicht mehr gefahrenes Motorrad von einer Decke und dem Staub. Leda schlägt vor, dass sie und Melanie gemeinsam bei der Pride Parade bei Dykes on Bykes marschieren (beziehungsweise fahren) sollten! Melanie scheint der Gedanke zu gefallen... aber da meldet sich Lindsay zu Wort, die im Garageneingang steht: Sie und Melanie werden bei der Initiative für gleichgeschlechtliche Hochzeiten mitlaufen. Leda sagt, dass sie das versteht, aber bedauert, und Melanie wirft Lindsay einen etwas verlegenen Blick zu.

Im Babylon geht es hoch her: Alle schwingen Regenbogenflaggen in den verschiedensten Größen, von ausgewachsenen Fahnenstangen bis hin zu der kleinen Cocktail-Fähnchen, die Ted in der Hand hält. Während er vergeblich versucht, sich einen Kerl zu angeln, probieren Michael und Brian „Pool Side“ und überlegen, wie man das ihrer Meinung nach grausam schmeckende Getränk zu einem Erfolg machen könnte. Emmett dagegen scheint es zu schmecken. Nachdem Ted zum hundertsten Mal „Happy Pride, wie geht’s?“ gefragt hat und ignoriert wurde, dreht er sich frustriert wieder zu seinen Freunden – doch Michael bemerkt, dass Ted von einem heißen Typen sehr scharf beobachtet wird. Ted ist darüber so geschockt, dass er sich an einer Erdnuss verschluckt und von Michael gerettet werden muss. Doch auch das scheint Teds Verehrer, Troy, nicht zu stören. Er und Ted verlassen den Club, um ein wenig Spaß zu haben und die sexuelle Freiheit, für die Homosexuelle angeblich so hart gekämpft hätten, zu genießen. Da betritt Vic den Club, um Emmett mitzuteilen, dass Godiva vor wenigen Stunden gestorben ist.

Troy gibt Ted den Fick seines Lebens – er kommt kaum wieder zu Atem und ist völlig hingerissen. Troy zieht sich nachdem sie fertig sind wieder an und geht, doch nicht bevor Ted ihm seine Visitenkarte in die Hand gedrückt hat und ihn gefragt hat, ob sie gemeinsam zur Pride Parade gehen wollen. Troy scheint jedoch nicht besonders interessiert, doch das fällt Ted kaum auf.

Brian hat eine Lösung für „Pool Side“ gefunden: Er hat einen der Go-Go Boys aus dem Babylon ins Loft gebracht, ihn mit Badeshorts, Schwimmring und Wasserball ausgestattet und fotografiert ihn in allen denkbaren Posen. Das Model kommt dann per Photoshop direkt auf das Flaschenetikett – voilà! Nach diesem erfolgreichen Akt der Arbeit lässt er sich noch von dem Pool Model einen blasen.

Gemeinsam mit der PFLAG Gruppe bereiten Debbie, Jennifer, Justin, Michael und Vic Plakate für die Parade vor. Justins Kontrolle über seine Hand ist noch lange nicht so wie vorher, aber dank Brians Hilfe wird es immer besser. Er kann sein erstes Pride kaum abwarten! Vic erzählt ihn von seinem ersten Pride: Es waren nur 25 von ihnen gewesen. Wenn Justin glaube, es sei heutzutage hart, sein Coming-Out zu haben, hätte er damals dabei sein sollen.
Debbie, übersät mit Buttons (sogar noch mehr als sonst) präsentiert stolz ihr T-Shirt, auf dem steht: „Mein schwuler Sohn macht mich so stolz! :)“ Sie hat es Michael zu Ehren extra anfertigen lassen. Aber der muss sie leider enttäuschen: Er sagt ihr, dass er nicht marschieren wird, weil er es einfach nicht riskieren kann. Für Debbie sei es einfach, Banner zu schwingen, sie hätte ja nichts zu verlieren! Debbie ist enttäuscht, und sogar wütend. Unwirsch sagt sie zu Justin, dass er besser weiterhin mit marschiert! Er bestätigt das sofort.

Lindsay ist bei Brian und erzählt ihr besorgt von Leda: Die heiße, sexy, spannende Leda, gegen die sie gar nichts ist. Brian sagt ihr, dass sie sich keine Sorgen machen muss; sie hätte ein Kind geboren, da sei es klar, dass sie nicht mehr so eng sein könne wie früher – aber manche Frauen stehen ja auf Schwangerschafts-Streifen. Sie stürzt sich auf ihn und nagelt ihm auf dem Sofa mit einer Kitzelattacke fest, bis sie von dem Pool Boy unterbrochen werden, der mit seinen Badeshorts und seiner Bezahlung das Loft verlässt. Daraufhin zeigt Brian Lindsay, was er aus „Pool Side“ gemacht hat: Das Getränk „Pool Boy“. Dasselbe eklige Getränk mit einem heißen Mann in Badehose auf dem Etikett. Lindsay fragt ihn, wie er nur für einen Typen arbeiten kann, der Homosexuelle hasst. Brian erwidert, dass es ihm egal ist, was Mr. Pool mit seinem Geld macht. Es sei Business.

Emmett ist gemeinsam mit Justin im Hospiz um Godivas Hab und Gut zusammenzupacken und mitzunehmen. Verfallen in Erinnerungen erzählt Emmett Justin von ihr; nichts konnte sie aufhalten, nicht einmal AIDS. Und jetzt wird niemand mehr ihr Kleid tragen, und es war so kurz vor Pride... . Justin schlägt vor, dass Emmett doch das Kleid anziehen soll, doch der lehnt ab. Es wäre nicht dasselbe. Dann bittet er den jungen Mann, ihn alleinzulassen.
Justin willigt ein und läuft durch den Flur des Hospizes, um es zu verlassen, als er auf einmal vor niemand anderem als Chris Hobbs steht, der den Boden putzt. Justin erstarrt zu Eis. Was zum Teufel macht Chris Hobbs hier?! Justin fragt ihn, und zu seinem Erschrecken antwortet Chris, dass er hier seine gemeinnützige Arbeit verrichten muss. Es scheint ihm nicht zu gefallen. Dann fragt er Justin, ob er AIDS bekommen hätte – denn das würde er, eines Tages. Alle Schwuchteln würden mal hier enden. Dann macht er eine ruckartige Bewegung mit seinem Wischmopp, und Justin zuckt sprachlos zusammen.

Melanie hat ihr Motorrad wieder zum Laufen gebracht und möchte auf eine kleine Spritztour fahren. Sie fragt Lindsay, ob sie sie begleiten möchte, doch die lehnt dankend ab. Mel zögert kurz, dann schlägt sie vor, morgen nicht bei der Hochzeit Initiative, sondern bei Dykes on Bykes an der Parade teilzunehmen – es ist Pride! Sie müssten doch nicht immer so korrekt sein, wie wäre es mit ein bisschen Spaß? Lindsay ist wütend. Melanie will also spaß – „mit Leda?!“ Melanie meint, dass Lindsay gestehen müsste, dass es mit Leda schon Spaß machen würde. Muss es denn immer MelundLinds sein? Das bringt Lindsay auf 180: „Ich dachte, du magst es, wenn es MelundLinds ist!“ Sie lässt Melanie stehen, die auf ihrem Motorrad davonfährt.

Im Woody’s verkauft Brian probeweise sein überarbeitetes „Pool Boy“ – es kann ihm gar nicht schnell genug aus der Hand gerissen werden. Michael findet es milde erschreckend, dass es nichts weiter als einen heißen Typen auf dem Flaschenetikett benötigt, um ein sonst ekelerregendes Getränk beliebt zu machen.
Emmett trauert mit Vic um Godiva. Er fühlt sich seltsam, weil alle feiern und niemand sich um ihren Tod kümmert. Vic lacht nur darüber – warum sollte sich jemand um den Tod einer alten, AIDS-kranken Dragqueen kümmern? Vic könnt der nächste sein! Deswegen sollten sie sich beide einen Cocktail holen, und Pride genießen.
Ted sieht Troy am anderen Ende des Raumes und geht dorthin, um ihn zu fragen, wann sie sich wo morgen treffen und was sie gemeinsam machen wollen. Er ist sich absolut sicher, dass Troy mit ihm zur Parade gehen möchte. Der belehrt ihn dann aber eines besseren: Troy habe Ted nur gefickt, um ihm eine Freude zu machen. Jedes Jahr an Pride suche er sich einen Looser aus, der aussehe, als würde er wenig bekommen und nimmt ihn so richtig ran. Ted ist sprachlos.

Michael bringt einen betrunkenen Brian nach Hause, der darüber lacht, dass jede Schwuchtel im Woody’s „Pool Boy“ gekauft hat, obwohl der Typ der es herstellt Schwule hasst. Michael fragt ihn, wie er so einem Freak helfen kann. Brian entgegnet nur: Für die pure Ironie. Da tritt Justin aus dem Schlafzimmer und erzählt ihnen, dass er Chris Hobbs im Hospiz gesehen hat, der hofft, dass Justin AIDS bekommen und sterben wird. Michael fragt völlig entgeistert, ob es ein kranker Witz sein soll, dass Chris ausgerechnet DA seine Strafe abarbeiten soll, während Brian Justin in die Arme schließt und ihm sagt, dass er vor seinem großen Tag noch etwas schlafen soll. Doch Justin möchte nicht mehr zur Pride Parade – denn worauf soll er schon stolz sein? Dass ihm der Schädel eingeschlagen wurde und er nicht gestorben ist? Brian ermutigt ihn, zu gehen, und Michael sagt ihm, dass es verdammt ironisch ist, dass Brian Justin dazu zwingen will, zum Pride zu gehen, wenn alles worauf Brian stolz sein kann, „Pool Boy“ ist. Brian schlägt zurück: „Ja, und worauf bist du stolz? Das du zu viel Schiss hast um mit deiner eigenen gottverdammten Mutter zu marschieren?!“ Daraufhin verlässt Michael das Loft wütend, während Justin sich auf das dunkle Bett setzt und sein Gesicht in den Händen vergräbt.

Lindsay hat Gus’ Kinderwagen mit Ballons in allen Regenbogenfarben geschmückt und möchte gerade losgehen, um mit der Hochzeitsinitiative zu marschieren, da fährt Leda vor. Sie entschuldigt sich bei Lindsay dafür, dass sie ihre Pläne mit Melanie durcheinandergeworfen hat, aber sie hat Mel ja nicht gezwungen. Natürlich sei Motorradfahren spannender als Erbrochenes wegzuwischen und Windeln zu wechseln, aber Melanie und Lindsay seien ja auch nicht zusammen, weil sie Abenteuer suchen. Lindsay versteht das, aber es sei einfach lange her, seit sie „das Licht in Mels Augen“ gesehen hat, das sofort auftrat, als Leda und ihr Motorrad ankamen.

Emmett, Ted und Michael sitzen alle in Ems und Michaels Wohnung, keiner von ihnen in besonderer Feierlaune und spielen Scrabble. Emmett möchte die Parade nicht einmal im Fernsehen verfolgen, seine Trauer um Godiva ist zu groß. Ted ermutigt Michael, dorthin zu gehen und seine Mutter glücklich zu machen, und auch Emmett fordert ihn dazu auf, einfach mutig zu sein – wie Godiva. Als Michael sich weiterhin weigert kommt ihm aber eine andere, neue Idee, als er auf Godivas Kleid starrt. Ted und Emmett stürzen sich ihren Freund, der vergeblich versucht sich mit Händen und Füßen zu wehren.

Brian hat Mr. Pool ins Woody’s eingeladen, der völlig entsetzt auf all die Schwulen in der Bar reagiert. Brian stellt ihm vor, was er aus „Pool Side“ gemacht hat. Erst möchte Mr. Pool das Angebot ablehnen, denn von Schwuchteln würde er kein Geld nehmen, aber Brian kann ihn umstimmen, indem er ihn daran erinnert, dass er keine Wahl hat. Außerdem verlangt er von Mr. Pool, dass dieser eine schöne, große Spende für die gleichgeschlechtliche Hochzeit Initiative machen sollte, bevor er Brians Konzept bekommt.

Die Parade ist in vollem Gange! Eine gigantische Regenbogenflagge wird von einer Vielzahl von Leuten getragen, schillernde, bunte, glitzernde Wagen begleitet von Menschen in ebenso kunstvollen Kostümen, mit Spruchbannern, tanzend oder nicht. Zu beiden Seiten der Straße stehen riesige Menschenmassen die das Schauspiel neugierig verfolgen. Brian und Justin stehen am Rand und schauen zu, Justin ein wenig genervt, weil er nicht gehen wollte. Doch Brian sagt: „Wir sind nur hier, um sicherzugehen, dass Chris Hobbs nicht gewinnt. Jetzt geh und marschier mit deiner Mami.“ Und Justin tut genau das.
Wenige Momente später läuft Ted an Brian vorbei und Brian fragt ihn sofort, wo Troy, sein heißer neuer Freund, ist und ihm dann mitteilt, dass er genau wusste, dass Ted nur ein Mitleidsfick für Troy war. Ted ist beleidigt, deswegen gibt Brian ihm einen Tipp: „Das nächste Mal, sag: ‚Ich werde dir deine verfickten Klamotten vom Leib reißen und dich auf meinen 20 cm langen Schwanz setzen.’ Das wirkt.“ Dann erblickt Brian einen heißen Typen in der Menge – doch da kommt ihm Lindsay dazwischen, die ihm Gus in die Hand drückt und sich dann hinter Melanie auf ihr Motorrad schwingt. Gemeinsam mit Leda fahren die drei weiter in der Parade als Dykes on Bykes.

Die PFLAG Gruppe schreitet weiter voran, Justin und Jennifer Seite an Seite. Jen sagt ihrem Sohn, wie stolz sie auf ihn ist – und er erwidert das. An der Spitze marschiert Debbie mit einer rosafarbenen Perücke, bis eine junge Dragqueen in einem glitzernden Kleid sich zu ihr gesellt ... es ist Michael in Godivas Kleid! Debbie fängt an zu kreischen vor Freude und sie laufen gemeinsam weiter, als Michael plötzlich seine Kollegen aus dem Big Q sieht. Er geht zu ihnen und fragt die Männer, wer von ihnen ein echter Mann ist. Tracy erkennt ihn natürlich sofort. Seine Kollegen versichern ihm ohne Umschweife, dass sie selbstverständlich alle wahre Männer sind, und Andrew erwidert: „Und was ist mir dir?“ Michael grinst. „Sag du’s mir“ und küsst seinen Boss. Dann geht er wieder zu seiner Mutter.

Es wird Abend. Ted wiederholt im Woddy’s immer wieder Brians Satz. Michael und Emmett lachen ihn aus, aber ein vorbeilaufender Mann springt tatsächlich darauf an und lässt sich von Ted gerne auf einen Drink einladen. Brian und Justin sind währenddessen am anderen Ende der Bar, Brian ein wenig verstimmt, weil er den ganzen Tag auf Gus aufpassen musste. Justin küsst seine Schulter und lässt ihn allein, damit er sich einen Stud angeln und ihm zum Tanzen auffordern kann. Er verlässt die Bar, geht auf die Straße wo die Menschen zu ABBAs Chiquitita tanzen. Er hat nur wenige Meter zurückgelegt da hält Brian ihn auf: „Hey Stud. Willst du tanzen?“ Justin denkt natürlich, Brian scherzt und will weiter gehen, doch da zieht ihn Brian zurück und sagt „Ich verspreche, dass du den nicht vergessen wirst.“ Und gemeinsam tanzen Brian und Justin, die Arme umeinander gelegt, eng und langsam, auf der Straße. Emmett dagegen steht allein am Ausgang des Woody’s, bis eine Dragqueen auf ihn zukommt und ihm zum Tanzen auffordert, wie Godiva es getan hätte. Er lächelt, überkommt endlich seine Trauer und führt sie dann um diesen Pride zu feiern ebenfalls in die Straße, wo auch Ted und seine neue Bekanntschaft schon einen flotten Walzer auf den Asphalt legen. Am Ende zieht Brian auch Michael, der inzwischen wieder wie er selbst aussieht, zu sich und Justin, und das Fest geht weiter, in den Straßen, no excuses, no apologies, just pride.


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Text & Screencaps © QaF Germany
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