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Emmett, Michael und Brian besuchen Ted an seinem neuen Arbeitsplatz: Eine kleine Halle mit einem Computer und einer Trennwand. Auf der einen Seite arbeitet Ted, auf der anderen holt sich sein bisher einziger Mitarbeiter einen runter. Ted ist online – jerkatwork.net ist geboren! Um Besucher anzulocken hat er sich etwas spezielles ausgedacht: wenn man auf jeratwork.net ist und beispielsweise der Boss plötzlich hereinplatzt reicht das Tippen einer einzigen Taste, und sofort wird der Desktop wie er vorher war, nur ohne das jerkatwork.net Fenster, eingeblendet. Auch wenn Emmett meint, dass er vielleicht eine etwas größere Attraktion bräuchte, sind sie doch alle beeindruckt, als Teds angestellter eine wirklich große Ladung abschießt und in wenigen Minuten wieder vor die Kamera soll. Ted zeigt ihnen eine großen Pipetten-Artigen Flasche, die auf leichten Druck hin weiße Flüssigkeit verspritzt: Eine perfekte Illusion. Vic, Debbie und Emmett helfen Michael dabei, seinen Comicladen auf Vordermann zu bringen: Alles muss katagolisiert, gereinigt und ins Inventar aufgenommen werden, denn Buzzy war kein allzu ordentlicher Arbeiter. Da betritt ein Kunde den Laden, der aussieht wie ein Gott mit Brille; Vic und Michael tippen auf schwul, Emmett auf hetero. Michel braucht einen Moment, um seine Augen von dem Kunden zu nehmen und sagt dann, wenn er bei all den Comics, die er sich schon ausgesucht hat, noch X-man nimmt, ist er schwul. Der Kunde erkundigt sich dann bei Michael nach Comics, die wegen des Erzählers, kulturellen Hinweisen oder Zeichnungen auf einen schwulen Hintergrund schließen lassen könnten. Das Wort „schwul“ muss Michael jedoch für ihn aussprechen. Dann berät er ihn kompetent, wie der kleine Comic-Freak, der er eben ist. Justin unterbreitet dem Direktor seiner Kunsthochschule PIFA die neuen Werke, die er mit dem Computer anfertigen kann: Sehr verstörende, gewalttätige Graphiken. Der Rektor merkt an, dass sich diese sehr von denen unterscheiden, mit denen sich Justin beworben hat – doch Justin erwidert nur, dass er die Dinge jetzt nicht mehr so sieht wie vorher. Dieser Computer habe ihm, als er glaubte nie wieder zeichnen zu können, neue Wege gezeigt, ein Künstler zu sein. Wege, die er sonst niemals gegangen wäre.
Beim Familienabendessen – bestehend aus Michael, Emmett, Ted, Brian, Justin, Mel, Linds, Debbie und Vic – verkündet der Student dann glücklich, dass das PIFA ihn wieder angenommen hat. Er darf bleiben! Die Frauen gratulieren ihm unter viel Jubel mit Küssen, was Brian dazu veranlasst, Justin ebenfalls zu küssen, damit dieser nicht noch hetero wird, und zwar so inspirierend, dass Vic seine Kamera holen möchte. Dann schlägt Melanie vor, auf Teds Website auszuhelfen, um Geld für ihre Hochzeit zu bekommen, doch Ted lehnt dankend ab, er brauche eher jemanden mit einem zwanzig Zentimeter langen Schwanz. Lindsay ist ein wenig genervt und fragt, ob sie mal bitte für fünf Minuten über etwas anderes als Sex reden könnten. In Michaels Comicladen steht am nächsten Tag wieder der Kunde mit Brille. Er hat die Comics schon alle gelesen, die Michael ihm gestern verkauft hat, denn für ihn gäbe es keine Zeit zu verlieren: Wer weiß, was morgen passieren wird? Dann erklärt er Michael, warum er wiedergekommen ist: Der Name des mysteriösen Kunden ist Ben Bruckner. Er lehrt homosexuelle Studien an der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh. Michael verplappert sich beinah, dass er schon vermutet hat, dass Ben schwul ist, rettet das aber noch gerade indem er sagt, dass er schon vermutet hat, dass Ben in Professor ist. Daraufhin fragt Ben ihn, ob Michael vor den Studenten ein Vortrag über Homosexualität in Comics halten würde. Erst zögert Michael, doch als Ben ihm sagt, dass Michael eine wirkliche Leidenschaft für Comics zu haben scheint, stimmt er doch zu. Brian und Justin sind im Supermarkt und kaufen ein. Am Zucchiniregal beginnt ein Mann einen Flirt mit Brian, indem es offenbar darum geht, wer „ die größte Zucchini“ in der Hand hält. Als Brian schließlich eine pervers-große Salatgurke in die Hand nimmt ist der Typ jedoch abgeschreckt – außerdem kommt Justin zur selben Zeit zu Brian und erzählt ihm, dass er mit einem Coupon Geld spart, indem er zwei Boxen Nudeln zu einem Preis bekommen wird. Brian drückt ihm die beiden Kartons wieder in die Hand und sagt ihm, er soll einen Karton ordentliche Nudeln kaufen. Der Typ, der versucht hat, mit den Zucchinis zu flirten, sagt zu einem anderen Mann im Lederaufzug, dass Brian einmal der heißeste Mann auf der Liberty Avenue war, doch jetzt sei er „in einer Beziehung“. Brian hört das, reagiert jedoch nicht. Als Teds Angestellter erfährt, dass er nach acht Stunden Arbeit nur 18 Dollar erhalten soll kündigt er ohne Umschweife. Ted habe ihm 500 Dollar pro Tag versprochen! Natürlich basierte das auf der Annahme, dass mehr Besucher auf seine Seite kommen würden. Er versucht ihn zu überreden, zu bleiben, aber die Drohung, dass er sich hier eine goldene Möglichkeit durch die Finger gehen lässt beeindruckt den Angestellten nicht wirklich.
Daphne and Justin kommen von einem Einkaufstrip zurück zum Loft – ungewöhnlich fröhlich, da sie kichernd beim Laufen einen Joint zusammen rauchen. Daphne erzählt von ihrem Collegeleben: Ihre Mitbewohner seien laut, unordentlich, würden ständig das Bad blockieren und es gäbe nicht genug warmes Wasser – sie liebt es einfach. Justin erzählt im Gegenzug, dass er glücklich ist, mit Brian zu leben; er glaubt, dass Brian sich wirklich verändert hat: Zum Beispiel hätte er heute den Zucchini-Mann, den sie im Supermarkt getroffen haben, kaum angeschaut. Normalerweise hätte er Justin in der Schlange an der Kasse stehen lassen. Am folgenden Morgen im Diner wird Emmett von Ted und Michael ignoriert: Ted versucht, seinen Arsch zu retten während Michael verzweifelt probiert, seinen Vortrag auswendig zu lernen, den er auf Karteikärtchen vorbereitet hat. Brian kommt fröhlich dazu, und lässt sich von der stolzen Debbie erzählen, was Michael da eigentlich genau tut. Als Justin ihm dann sein Frühstück bringt begrüßt er ihn mit einem "Guten Morgen, sunshine!“ und zieht ihn zu sich, um ihn zu küssen, aber Justin sieht alles andere als begeistert aus und entwendet sich dem Griff. Dann verlässt er das Diner, um zur Schule zu gehen, gefolgt von Michael, der schon ahnt, was los ist. Er versucht Justin zu erklären, dass Brian Kinney sich niemals ändern wird, auch wenn Justin das vielleicht erwartet hat. Justin erwidert: „Warum bin ich dann da?“ In einer Sekunde der Unüberlegtheit antwortet Michael, dass Brian sich vielleicht schuldig fühlt, weil Justin wegen ihm während des Abschlussballs verletzt wurde – was genau das ist, was Justin nicht hören wollte und geht. Ted ist mit Emmett im Fitnessstudio und stürzt sich immer weiter in Verzweiflung – bis Emmett ein Geistesblitz kommt! Zack O’Tool, der Porno Star, ist in der Stadt. Sogar in demselben Fitnessstudio. Ted und Emmett nutzen das gleich aus, indem sie ihn bis in die Sauna verfolgen und ihm da den Vorschlag unterbreiten, auf Teds Website zu masturbieren. Erst lehnt er klar ab, doch jeder hat seinen Preis, den Emmett trifft: Sie bieten Zack O’Tool 1000 Dollar, Champagner, eine Limousine und einen persönlichen Assistenten. Brian fährt Michael zu der Universität. Auf dem Weg gesteht Michael ihm, dass er ziemlich nervös ist und Ben verdammt süß findet. Außerdem spricht er an, dass Brian mit Zucchini-Mann gefickt hat. Doch Brians Antwort ist simpel: „Wen ich ficke geht weder dich noch Justin irgendwas an.“ Er lebe nicht mit Justin zusammen, sondern Justin mit ihm. Dann setzt er Michael mit der Bitte um einige Telefonnummern von geilen Studenten vor der Uni ab. Michael ist eingeschüchtert, nervös und fühlt sich am völlig falschen Platz. Als dann einige Studenten sich noch über Homosexualität in Comics und Michael selbst, den sie noch nicht einmal kennen, schon lustig machen, dreht er um und flieht. Lindsay sieht sich gerade Hochzeitskleider in einem Magazin an als Mel nachhause kommt. Melanie macht sich einen Spaß und macht eine schmutzige Bemerkung, da sie weiß, dass Lindsay sich darüber aufregen wird. Lindsay findet es wirklich nicht lustig und fragt, wie eine nette und intelligente Person nur soetwas machen könnte. Sie lässt das Thema jedoch dann fallen und bittet Melanie, sich mit ihr einige Zeitschriften mit Brautkleidern anzuschauen – doch Melanie holt eine andere Zeitschrift. Sie erklärt Lindsay, dass ihr Vater ihr gedroht hatte, ihr niemals wieder auch nur einen Cent zu bezahlen, als er erfuhr, dass sie lesbisch ist. „Niemals wieder“ stellte sich als „nach drei ein halb Wochen“ heraus, doch zu diesem Zeitpunkt hatte sie schon genug Geld verdient, um für dieses und das folgende Semester zu bezahlen. Dann drückt sie der verstörten Lindsay eine Pornozeitschrift mit dem Namen Oui in die Hand, in der unzählige Seiten eine nackte Melanie zeigen. Mehr als „Oh Gott, Mel!“, bekommt Lindsay nicht heraus, während Mel nervös, aber auch amüsiert, auf ihre Reaktion wartet. Ted und Emmett warten in Teds Firma auf Zack O’Tool, der jeden Moment auftauchen soll. Es haben sich bereits 500 Besucher eingeloggt (übersetzt sind das ungefähr 15.000 Dollar für Ted). Dann ruft der Pornostar an: Er wird nicht kommen. Er kann nicht, seine Dreharbeiten fallen länger aus, als er erwartet hat. Das ist der wohl schlimmste Moment in Teds gesamter Karriere. Aber! Es gibt einen Ausweg. Aus schierer Verzweiflung zerrt Ted Emmett vor die Kamera, der sich erst weigert – aber auch er hat seinen Preis. Nachdem Ted ihm anbietet, ihm dasselbe zu zahlen wie O’Tool, spielt Emmett bereitwillig mit. Justin schafft gerade ein neues Werk für die Schule, als Brian von hinten die Arme um ihn schlingt und beginnt, ihn zu küssen. Als er ihm dann noch zwischen die Beine fasst ist klar, wohin das ganze führen soll – doch Brian bemerkt natürlich, dass Justin nicht halb so begeistert ist wie er. Er fragt ihn, ob er etwa immer noch wegen dem Zucchini-Mann so außer sich ist; das sei gar nichts gewesen, Brian erinnere sich nicht einmal mehr daran. Doch das weiß Justin. Er weiß, dass Brian so ist, und er erwarte nicht, dass Brian sich ändern würde – im Gegenteil, das würde er nicht wollen. Doch dann stellt er die Frage: „Warum bin ich überhaupt hier? Nur, weil du dich schuldig fühlst?“ Als er keine Antwort erhält, fragt er erneut: „Wäre ich überhaupt hier, wenn ich beim Abschlussball nicht zusammengeschlagen worden wäre?“ Wieder kommt keine Antwort. Justin steht auf und geht. Als Michael seinen Comicladen schließt, um für den Tag Schluss zu machen, stattet Ben ihm überraschend einen Besuch ab. Michael ist niemals für den Vortrag aufgetaucht, doch das nimmt Ben ihm nicht übel; im Gegenteil, er würde gerne einen neuen Termin ausmachen. Michael schützt vor, dass er keine Zeit habe, weil es so schwierig sei, ein neues Geschäft zu starten, sagt dann aber doch die Wahrheit als Ben gerade gehen will. Es sei Schwachsinn, wenn er, der von nichts eine Ahnung habe, einen Vortrag hält und so tut als wisse er etwas. Ben widerspricht ihm: Er habe ein riesiges Wissen, und eine Leidenschaft, die praktisch von ihm abstrahlen würde. Michael grinst und erwidert: „Vielleicht fühle ich mich deshalb so heiß.“ Ben grinst zurück. Die Besucher flüchten in Massen als sie Emmett vor der Kamera sehen und nicht Zack O’Tool. Doch sobald Emmett beginnt, sich seiner Kleidung zu entledigen, ihnen seinen Hintern zeigt und dann anfängt, sich einen runterzuholen, steigen die Zahlen wieder rasend an. Anscheinend sind sie von Emmetts... Größe begeistert. Ted durchlebt nun den glücklichsten Moment seiner ganzen Karriere.
Endlich hat Michael es gewagt, den Vortrag zu halten. Er steht im Hörsaal am Sprechpult, doch sein eingeübter Vortrag kommt stockend – und wirkt auf die Studenten etwas einschläfernd. Als Ben ihm ermutigend zunickt legt er seine Notizen beiseite und beginnt, zu erzählen: Sobald er wusste, dass er schwul war, las er Comics nicht mehr nur aus Spaß an der Freude, sondern weil er bemerkte, dass Superhelden ihm sehr ähnlich waren: Bei der Arbeit wurden sie nicht geschätzt, sie bekamen niemals ein Date ab, sie musste immer fürchten, dass ihre wahre Identität entdeckt wird. Gleichzeitig wusste man als Leser immer, dass egal welche Bösewichte und kranken Pläne es gibt, die Superhelden immer überleben würden. Michael fühlt sich, als würde dasselbe für Homosexuelle gelten: Sie werden immer überleben. Nachdem Justin total durchnässt vom strömenden Regen vor Debbies Tür aufgekreuzt ist und fragte, ob er sein altes Zimmer haben kann, sitzt sie neben einem sehr gestressten Brian im Woody’s. Sie will nicht, dass er Justin verletzt. Brian wehrt sie ab, doch Debbie kennt ihn schon zu lang und zu gut, um ihm zu glauben. Sie weiß, und sie sagt es ihm: Er liebt Justin. Er weiß das, auch wenn er sich alle Mühe gibt, es bloß nicht zu zeigen. Er soll es ihm sagen. Das ist alles. Justin hat es irgendwie geschafft, zu Brian durchzudringen, und Debbie weiß, dass Brian Justin genauso sehr liebt wie Justin Brian. Nur dass Justin den Mut hat, das auch zu sagen. Also sollte Brian auch den Mut aufbringen – er soll ihm sagen, was er Michael nie sagen konnte. Brian lässt als Erwiderung das Kinn sinken und starrt geradeaus. Im Babylon feiern Ted und Emmett derweil ihren Erfolg. Ted verteilt fleißig Flyer und Emmett wird mit Lob von allen Seiten überschüttet. Ein Fan bittet ihn sogar darum, auf seinem Schwanz zu unterschreiben (der außergewöhnlich lang sein muss, gemessen daran, wie viel Emmett abgesehen von seinem Namen schreibt). Dann fällt Ted ein, dass Em noch einen Pornonamen benötigt: Der Name seines Lieblingshaustieres und die Straße, auf die er aufgewachsen ist. Das ergibt Fetch Dickson als Emmetts neuen Namen im Pornogeschäft. Lindsay liegt in ihrem Bett und schaut sich ihre Brautzeitschrift an... doch dann greift sie nach der Oui mit Melanie. Und wandert ihre Hand da tatsächlich in ihre Hose? Dabei wird sie von Melanie erwischt. „Ich dachte, du magst keine Pornos.“ Lindsay erwidert, dass sie es wirklich nicht mag – noch weniger mag sie den Gedanken an all die Männer und vermutlich auch ein paar Frauen, die Melanie in dieser Zeitschrift gesehen haben. Am wenigstens aber mag sie den Gedanken, dass sie und Mel Geheimnisse voreinander haben, denn von der Oui wusste sie bis zu diesem Tag noch nichts. Mel verspricht jedoch, dass es keine weiteren Geheimnisse gibt, und dann schnappt sich Lindsay „the real thing“, und sie und Melanie genießen ihren Abend Zuhause mit heißen, guten Sex.
Im Babylon beobachtet Brian, wie Justin einem anderen Typen küsst – und Brian gefällt das offensichtlich gar nicht. Er geht dazwischen, sagt dem Kerl, er soll sich verpissen und bestätigt Justin dann völlig aus dem Zusammenhang gerissen, was er vermutet hat: Brian hat Justin aufgenommen, weil Justin einen Baseballschläger an den Kopf gekriegt hat. Aber das ist nicht der Grund, warum er ihn weiter bei sich haben will. Aber sie seien kein verheiratetes Ehepaar, nicht wie Justins Eltern, nicht wie Heteros, nicht wie ein Paar Lesben. Sie sind schwul, und wenn sie zusammen sind, dann weil sie wollen, und nicht, weil Schlösser an den Türen hängen. Wenn Brian also abends weg ist, dann tut er genau das, was er will: Ficken. Und wenn er nach Hause kommt, tut er auch genau das, was er will: Zu Justin nach Hause kommen.
Ben und Michael sind zur Feier des erfolgreichen Vortrags in Bens Wohnung gefahren. Ben übergibt Michael ein Geschenk: Das Buch, welches er geschrieben hat, RU12, mit einer Widmung: „Für Michael. Unter seiner unscheinbaren, bescheidenen Erscheinung schlägt das Herz eines Superhelden. –Ben.“ Michael umarmt ihn sprachlos... dann küsst er ihn. Ohne ihre Lippen voneinander zu lösen zieht Michael Bens Hemd aus, öffnet seine Hose – doch da hält Ben ihn plötzlich auf. |
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