Queer as Folk - Episode 2.07

Nach Unten

Emmett setzt seine Karriere in Teds Firma fort und beschert diesem reichen Geldsegen. Zwar glaubt er, an die Grenzen seines Könnens zu stoßen, doch Ted motiviert ihn durch die Aussicht auf das Brechen eines Rekordes – 6 mal in 45 Minuten zu kommen – zu neuen Höchstleistungen.

Debbie bringt Michael Mittagessen in seinen Laden, gerade als Ben auftaucht, der ihm etwas vorbeibringt, das Michael letzte Nacht bei ihm vergessen hat. Debbie verlässt mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht und einer sehr obszönen Geste den Comicladen, um ihren Sohn und Ben in Ruhe „eine Unterhaltung“ führen zu lassen. Sie unterhalten sich aber tatsächlich nur; Ben möchte wissen, wie es Michael geht, nachdem er ihm am vorigen Abend gesagt hat, dass er HIV hat. Und wenn Michael immer noch Interesse hätte, würde Ben sich gerne wieder mit ihm treffen. Er will alles wissen, was es über Michael zu wissen gibt. Da sagt dieser natürlich nicht nein.

An Melanies Auto sind einige Reparaturen fällig, die selbst Leda nicht kostengünstig in den Griff bekommen kann. Das ärgert Mel und Linds natürlich, weil sie gerade genug Geld für ihre Hochzeit gespart hatten. Aber Lindsay weigert sich, auf einen der ausgesuchten Komforts zu verzichten und will stattdessen versuchen, ihre Eltern um Geld zu bitten. Melanie lacht sie aus; sie sei eine Demokratin, lesbisch und heirate eine Jüdin. Ihre Eltern würden Linds niemals finanziell unterstützen. Aber Lindsay meint, dass sie für alle drei Hochzeiten ihrer Schwester gezahlt haben, also können sie auch ruhig ihre einzige finanzieren.

Brian und Ted bemerken natürlich sofort, dass Michael etwas Ernstes in Aussicht hat, und Brian ist der erste, der erkennt, dass es sich dabei um Ben handelt. Sie ziehen Michael damit im Fitnessstudio auf, bis Emmett eintritt, der gleich (zum dritten mal heute) von einem großen Fan mit „Fetch“ angesprochen wird – aber nicht so groß wie Emmett. Der Fan möchte einen Blick auf Emmetts bestes Stück werfen, doch Ted unterbricht das, denn er möchte ja keine Kunden verlieren.

Melanie und Lindsay essen gemeinsam mit Lindsays Eltern in einem schönen Restaurant zu Abend. Lindsays Mutter Nancy erzählt aufgeregt, dass Lynette sie vielleicht bald zur Großmutter machen wird! Lindsay bemerkt etwas pikiert, dass Nancy doch schon Großmutter ist. Als sie anspricht, dass sie und Melanie wenigstens ein klein wenig Hilfe, egal wie wenig, gebrauchen könnte, ignorieren sie ihre Eltern zuerst. Als Lindsay ihnen vorwirft, dass sie alle drei von Lynettes Hochzeiten bezahlt haben, sagt Nancy, dass das auch etwas anderes sei. „Warum?“, fragt Lindsay. „Weil ihre Hochzeit echt war.“

Ben und Michael spazieren abends durch den Park. Sie unterhalten sich über Bens Buch, RU12, das Michael sehr gut gefallen hat. Ben erzählt ihm, dass er gelernt hat, die Vergangenheit nicht mehr zu bedauern und sich keine Sorgen mehr um die Zukunft zu machen, sondern im Hier und Jetzt zu leben. Alles, was wichtig sei, ist dieser Moment. Michael fragt ihn, warum sie ihn dann nicht ausnutzten, und sie küssen sich.

Ted rekrutiert im Babylon fleißig Mitarbeiter für seine Internetseite und präsentiert Justin und Brian stolz seine neue Rolex: All die Jahre, in denen er immer wieder den reichen Kunden bei Wertshafter zusehen musste, sind nun vorbei. Jetzt ist er reich. Emmett wird von allen Seiten bei dem Namen „Fetch“ gerufen und genießt die Popularität. Viele der Männer haben Interesse an ihm, doch Ted verbietet ihm, Sex zu haben. Er muss am folgenden Tag schließlich arbeiten. Brian zieht Emmett ein wenig zur Seite und weist ihn galant darauf hin, dass er keine Uhr trägt, während Teds Handgelenk eine Rolex ziert.
Dann betreten Ben und Michael den Club. Micheal bemerkt lachend, dass er nicht ans Babylon dachte, als Ben sagte, dass er das Hier und Jetzt erleben möchte. Doch für Ben ist es das Hier und Jetzt, und kurzerhand zieht er sich sein weißes Oberteil aus. Sie tanzen eine Weile, doch dann werden sie von Brian, Ted und Justin entdeckt. Michael warnt Ben, dass seine Freunde bösartig sein können, dann stellt er ihn ihnen vor. Ted erkennt Ben wieder, weil er sein Buch gelesen hat. Als sie sich wieder auf die Tanzfläche zurückziehen sprechen alle drei ihre Komplimente aus: Justin sagt, er sei heiß, Brian sagt, er gehe in Ordnung und auch Ted sagt, dass er perfekt ist - es nur ein Problem gäbe: Es habe HIV.

Melanie und Lindsay sitzen nach dem desaströsen Abendessen am folgenden Morgen in einer Bäckerei, um zu frühstücken. Lindsay ist furchtbar schlecht gelaunt, und Melanies Versuche sie aufzumuntern bleiben erfolglos. Sie versichert Linds, dass sie das Geld schon auf andere Weise auftreiben werden. Doch es geht Lindsay gar nicht um das Geld. Mel bringt den Grund für ihre Traurigkeit auf den Punkt: Sie möchte, dass ihre Eltern ihr dieselbe Anerkennung und Liebe zeigen wie Lynette. Dann schlägt Melanie etwas vor: Sie könnten Lindsays Eltern doch zu einem Brunch einladen. Sie hätten sich niemals die Mühe gemacht, die Petersons einzuladen oder ihnen ihre Freunde vorzustellen. Wenn sie sehen würden, dass Linds’ und Mels Leben gar nicht so anders sei als ihres, würden sie es sich vielleicht anders überlegen. Das muntert Lindsay wieder auf, und sie gehen sich Hochzeitstorten anschauen.

Im Liberty Diner streiten Michael und Ted gerade zur selben Zeit über Ben. Brian scheint nicht besonders betroffen davon zu sein, dass sein bester Freund jemanden trifft, der HIV hat, doch Ted ist wütend – und besorgt. Es genügt nur ein *kleiner* Fehler, *eine* Unachtsamkeit und Michael könnte sich infizieren. Emmett findet, dass Ted übertreibt. Aber Ted weißt Emmett darauf hin, dass dieser selbst nicht gerade kleinlich reagiert hat, als er dachte, er hätte HIV. Debbie kommt zu der Diskussion hinzu und hält den Jungs - sicherlich angetrieben von ihrer Liebe zu ihrem Aids-kranken Bruder Vic - sofort eine Standpauke. Sie hätten Glück, dass sie sich bei all dem Sex, den sie haben, noch nichts eingefangen haben. Also soll man ihr nicht erzählen, man könne jemanden nicht lieben, nur weil er nicht so ein Glück gehabt hat. Die Jungs schweigen darauf hin – doch Michael bedankt sich bei seiner Mutter. Debbie fragt „Wofür, honey?“ und Michael sagt es ihr. „Ben ist Positiv.“. Debbies mit einem mal augesetzt wirkender, freundlicher Gesichtsausdruck und die obligatorisch freundliche Frage „Kann ich euch noch was bringen?“ sagt mehr aus tausend Worte.

In Teds Studio erscheint Emmett fünf Minuten vor seinem Auftritt mit einer Liste, auf der er einige Forderungen an Ted stellt: Er will ein rotierendes Bett, seinen Pornonamen in Leuchtschrift darüber, 10 % Anteil und besseres Gleitgel, weil das andere so billig ist, dass man darin Hühnchen braten könnte. Ted hält das alles für einen schlechten Scherz, doch als er bemerkt, dass Emmett ernst macht, faucht er ihn an, dass er Em doch erst so weit gebracht hätte. Emmett faucht zurück, dass Ted ohne ihn niemals so weit gekommen wäre. Ted streitet das ab, und daraufhin verlässt Emmett das Gebäude. Ted solle sich jemanden Neues suchen.

Vic bemerkt, dass etwas mit Debbie nicht stimmt, als sie die Porzellanfiguren reinigt, die sie zum letzten Mal säuberte als Michael nach Portland gezogen ist. Erst will sie ihm nichts erzählen und fährt ihn grob an, er solle sie in Ruhe lassen, aber nachdem sie aus versehen eine der Figuren auf dem Boden fallen lässt und Vic noch mal anschreit, rückt sie schließlich doch mit der Wahrheit heraus: „Dieser Ben“ ist positiv. Vic entgegnet nur „Oh. Und?“ Debbie versucht ihren Standpunkt klar zu machen, doch Vic kann das nicht nachvollziehen, was in einem Streit ausartet: Sie will nicht, dass Michael mit jemanden Sex hat, der HIV hat. Sie wünscht sich, dass Michael nicht schwul sei. Vic ist entsetzt als er das hört, doch Debbie erwidert nur: „Glaubst du etwa, ich will das Michael so endet wie du?!“
Gerade in diesem Moment hat das Gesprächsthema – nämlich Michael - jedoch das Haus betreten, und gehört, was Debbie zu ihrem Bruder gesagt hat, der sehr mitgenommen aussieht. Debbie bemerkt ihren Sohn allerinds zu spät und wortlos geht Michael die Treppe hinauf in sein altes Zimmer. Als Debbie ihm folgt fragt er sie, wie sie was wagen kann, Vic so zu verletzen?! Und Debbie wird zum ersten Mal zu einer normalen Mutter: Sie sagt Michael, dass sie nicht will, dass er und Ben ein Paar sind. Michael fährt sie an, dass es sie einen Scheißdreck angeht, mit wem er ausgeht.

Brian und Justin liegen wie jeden Abend nackt im Bett ... und Justin kommt durch das Thema ‚Michael und Ben’ und durch die heiße Stimmung auf eine seltsame Idee. Er möchte tatsächlich, dass Brian ihn ohne Kondom fickt. Sie seien doch immer vorsichtig, und beide hätten kein HIV. Brian küsst Justin, fragt ihn, ob er das wirklich wolle – und bricht die Stimmung mit einem klaren. „Fick.dich selbst.“. Justin solle sich niemals von irgendwem ohne Kondom ficken lassen. Justin lenkt ein „Du bist nicht ‚irgendwer’“ – doch Brian entgegnet trocken, dass Ben das sicher auch von dem Mann dachte, der ihn infiziert hat. Also bringt er Justin dazu, ihm ein Kondom überzustreifen und der Schüler dreht sich bereitwillig in Stellung. Brian dringt schon in ihn ein und sie wollen loslegen – da hält kurz inne, drückt sich ein wenig näher an Justin und sagt „Ich will dich sicher wissen – und ich will dich für eine lange Zeit um mich haben.“ - *dann* legen sie los.

In Lindsays und Melanies Haus herrscht rege Betriebsamkeit: Ihre Freunde, unter anderem auch Leda, versammeln sich einer nach dem anderen dort, um Linds’ Eltern vorgestellt zu werden, die in ihrer weißen, bis obenhin zugeknöpften Bluse so aussieht, als habe sie keine Brüste – woraufhin sie Mel und Brian, der Gus abholt, auch gnadenlos hinweisen. Die Chemie zwischen Leda und Brian stimmt außerdem vom ersten Moment und sie fragt Brian charmant, ob er denn schon mal von einer Lesbe mit einem Dildo gefickt wurde. Dann klingelt das Telefon: Lindsays Eltern kommen nicht. Ihr Vater hat Rückenprobleme und kann sich kaum bewegen. Lindsay ist am Boden zerstört und den Tränen nahe.

Brian, der mit Michael und Gus in den Park gegangen ist, unterhält sich mit seinem Freund über das, was Debbie gesagt hat – dass es wie „Twilight Zone“ war, als sie doch wirklich gesagt hat, sie wünschte Michael wäre nicht schwul . Eine Frau unterbricht ihre Unterhaltung und sagt ihnen, was für ein hübsches Paar sie doch wären - und wie ähnlich Gus Michael doch sieht. Sie kichern beide als die Frau wieder geht. Dann sagt Brian Michael, dass seine Mutter Recht hat. Er solle Ben vergessen. Schließlich ist Brian für all die Werbekampagnen der Medikamente zuständig, die HIV Patienten wieder Kraft und die Zeit ihres Lebens geben - wer weiß also besser als er, dass all diese Werbeplakate mit den heißen Kerlen absoluter Schwachsinn sind? Michael sagt, dass er mit Bens HIV schon umgehen kann. Und Brian stimmt ihm zu - Michael solle machen, was er wollte – damit umgehen, es küssen, ihm einen runterholen – aber sich nicht in es verlieben.

Melanie, die das Leid ihrer Partnerin nicht länger mit ansehen konnte, ist zu dem Haus von Lindsays Eltern gefahren. Dort wird sie von Nancy begrüßt, die ihr sagt, dass sie gerade auf dem Weg war, zu gehen, doch Melanie tritt trotzdem ein. Linds’ Vater Ron steht mit seinem Tennisschläger und in Sportkleidung im Wohnzimmer und erwartete statt Melanie anscheinend zwei andere Herrschaften, die mit ihm und seiner Frau ein Doppel spielen sollte. Melanie sagt ihnen, wie furchtbar sie es findet, dass sie nicht einmal für ein paar Stunden in das Haus ihrer eigenen Tochter kommen wollen, die sich dafür praktisch tot gearbeitet hat. Nancy erwidert, dass der einzige Grund, warum sie kommen sollen ist, damit sie einen Scheck schreiben. Melanie kann nur lachen. Sie weiß, was die Petersons von ihr denken: Sie sei die jüdische Anwältin, die nur auf das Geld von Lindsays Eltern aus ist, die Lesbe, die ihre Tochter korrumpiert hat. Aber Lindsays Eltern haben Unrecht; Mel sei Lindsays liebende Partnerin und Gus’ liebende Mutter, und sie wisse, dass sie Gus niemals die Schmerzen bereiten wird, die die Petersons ihrer Tochter bereitet haben: Gus werde sich niemals fragen müssen, ob Melanie ihn liebt oder nicht. Dann verlässt sie das Haus.

Debbie und Vic harken in einer sehr unangenehmen Stille den Garten. Irgendwann fragt Debbie, ob sie endlich zu reden anfangen werden, aber Vic ist immer noch verärgert. Sie versucht, sich zu entschuldigen, aber im Grunde genommen wissen beide, was ihr Problem ist: Sie möchte nicht das, was sie mit Vic durchgemacht hat, noch einmal durchmachen. Denn selbst wenn Ben und Michael sicheren Sex haben, wisse man niemals, ob Michael es nicht doch vielleicht bekommt, durch einen blöden, kleinen Fehler. Was, wenn Michael zu Vic und Debbie kommt und sagt, „Ich habe es.“? Vics Antwort ist simpel: „Erst sterben wir. Dann werden wir damit fertig.“ Dann bewirft er Debbie lachend mit Laub.

Der Brunch von Melanie und Lindsay, obschon stimmungsvoll mit Live-Harfenmusik unterlegt, ist langweilig und Lindsay geht nach oben, um sich mit Schlaftabletten vollzupumpen. Leda, Brian und Justin stehen in der Küche, Justin mit tränenden Augen, weil er auf die ganzen Blumen allergisch reagiert. Für Brian der ersehnte Grund endlich zu verschwinden – aber da sie die arme Leda nicht allein lassen können, hat Brian stattdessen eine andere Idee, um die Party ein wenig aufzumischen: zieht eine kleine Tüte voll mit weißem Pulver aus der Tasche - Leda und Justin sind begeistert.
Michael, Emmett und Ted stehen am Buffet, Emmett und Ted noch immer auf dem Kriegspfad. Emmett erzählt Michael laut, dass er ein sehr lukratives Angebot von einer anderen Seite erhalten habe. Ted erwidert daraufhin, natürlich auch an Michael gerichtet, dass seine Seite einen neuen Star hat: Dick Long. Sie reden sich nur mit ihren Nachnamen an und streiten sich darüber, dass Ted Emmett immer noch seinen letzten Gehaltsscheck schuldet, und dass Emmetts Dildos der Wohlpfad zukommen werden, wenn er sie nicht bald abholen würde. Als Michael ihnen mitteilt, wie kindisch sie sich verhalten, schnauzen sie ihn beide gleichzeitig an, werfen sich einen verachtenden Blick zu und gehen.

Brian mischt unterdessen das Pulverchen in den Punsch, rührt noch einmal ordentlich um, schmeckt ab – und geht dann, zufrieden mit seinem Schaffen, zu Lindsay. Er wirft sich im Schlafzimmer neben sie auf das Bett und zündet sich einen kleinen Joint an, den er und Lindsay sich teilen. Sie reden kurz über Lindsays Eltern. Linds meint, dass es ihr nichts ausmachen sollte, es sei ja nicht ihr Job, ihre Eltern glücklich zu machen. Aber sie ist trotzdem traurig. Brian erinnert sie in diesem Moment an eine Party, die sie gemeinsam auf dem College gefeiert haben, an der ihre damalige Freundin mit ihr Schluss gemacht hatte. Lindsay war am Boden zerstört – aber nicht für lange, weil Brian E in den Punsch gemischt hatte – und Brian sagt nur noch „Tchia, die, die ihre Lektion nicht lernen sind dazu verdammt die Klasse zu wiederholen.“ als man aus dem Wohnzimmer plötzlich laute Party-Musik hört.

Die Party, die in diesem Haus nun stattfindet, ist jetzt alles andere als langweilig. Justin, Leda und die Gäste sind alle dank Brians Drogen-Punsch extrem gut gelaunt als Lindsay und Brian lachend die Treppe hinunter kommen, Lindsays Haare aus ihrer strengen Frisur gelöst und ihre Bluse aufgeknöpft. Im Wohnzimmer werden sie gleich von Melanie in Empfang genommen, die ihre Partnerin zu sich zieht und mir zu tanzen beginnt. Das ist auch das, was alle versammelten Frauen und Männer um sie herum tun, manche mehr, manche weniger bekleidet. Leda, Justin und Brian albern mit einem Dildo-zum-Umbinden herum und Lindsays Bluse öffnet sich immer weiter und weiter.
Melanie lässt Lindsay in ihrem Arm zurück fallen - Und dann stehen plötzlich ihre Eltern in der Tür. Die Party läuft ungehindert weiter, nur Lindsay und ihre Freunde halten betreten inne. Nancy ist entsetzt, während Ron sich sofort mit den Leuten anfreundet. Lindsay versucht sich zu rechtfertigen: Sie würden doch hier nur ein bisschen Spaß haben! Sie stellt ihren Freunden ihre Eltern vor, doch Nancy will nicht bleiben. Gerade, als sie sich umdrehen, um zu gehen, hält Lindsay sie noch einmal auf. Sie sagt, dass der einzige Grund für diese Party gewesen sei, dass ihre Eltern realisieren, dass Mel und Linds gar nicht so anders seien. Dass die Petersons sie akzeptieren würden, genauso wie Lindsay ihre Eltern auch akzeptiert. Nancy erwidert, dass sie nicht wusste, dass sie akzeptiert werden müsse. Lindsay stimmt ihr zu, sie muss es nicht; genauso wenig wie Melanie und sie.
Nachdem Ron und Nancy gegangen sind kann Brian sich das Lachen nicht mehr länger verkneifen, und Lindsay und Melanie lächeln sich, Stirn an Stirn, an.

Am Abend sitzt Ted in seinem Studio und macht seine Buchhaltung, als Emmett eintritt. Er möchte seine persönlichen Artefakte (Dildos & Federboas) abholen. Ted übergibt ihm seinen Scheck. Die Stimmung ist ruhig... und dann macht Ted Emmett ein Angebot: 5 % des Gewinnes, das beste Gleitgel der Stadt und ein rotierendes Bett mit seinem Namen darüber. Es ist das Bett, welches Emmett schließlich dazu bringt, seine Karriere bei Ted doch fortzusetzen. Sie geben zu, dass sie sich beide ihren Erfolg und ihr Geld schuldig sind – aber nicht nur das. Sie sind auch Freunde. Und Emmett ist direkt wieder bereit, ‚an die Arbeit’ zu gehen.

Ben und Michael sitzen, beide oben ohne, küssend auf Bens Couch. Sie möchten zum ersten Mal Sex haben, seit sie sich kennen gelernt haben. Michael fragt Ben nach Kondomen und möchte sie aus dem Badezimmerschrank holen – doch dort sieht er nicht nur diese, sondern auch es: Unzählige Flaschen stehen in dem kleinen Spiegelschrank, um die Kondome herum. alles Medikamente, um den HIV Virus in Ben unter Kontrolle zu halten. Michael starrt die Flaschen an. Ben betritt das Badezimmer, als Michael so lange benötigt. Michael nimmt die Kondome, schließt den Schrank und Ben umarmt ihn – nackt - von hinten. Für einige Momente tut Michael noch so, als wäre alles in Ordnung... doch dann sagt er es: Er kann es nicht tun. Er kann keinen Sex mit Ben haben. Es tut ihm Leid.
Ben sieht ihn durch den Spiegel hindurch an... dann sagt er, dass Michael sich nicht entschuldigen solle. Besser sie wüssten es jetzt, bevor jemand verletzt wird. Dann verlässt er das Badezimmer. Und Michael sieht seinem eigenen Spiegelbild in die Augen.


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Text & Screencaps © QaF Germany
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