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Ted verlässt völlig aufgelöst mit Blake an seiner Seite eine Arztpraxis. Er zittert noch vor Aufregung, oh Gott! „Warum ich? Warum ich?“ Ein Paar zu seiner Rechten weint vor Verzweiflung, während Ted Blake nur völlig entgeistert fragen kann: „Wie kann ich negativ sein?“ Blake lacht, er sollte sich doch freuen, und die beiden machen sich auf den Weg die Straße hinab. Nun, da das geklärt ist, geht es an den nächsten Schritt: Ted braucht einen Job. „Wenn du alles, alles tun könntest, was auch immer du willst – was wäre es?“ Aber Ted möchte es nicht verraten, denn Blake würde nur lachen! Doch schließlich lässt er sich breit schlagen: „Ich wollte schon immer Opernsänger werden.“ „Na, dann tu’s doch!“ „Was?! Was ich brauche ist etwas praktisches, etwas, auf das ich mich verlassen kann.“ „Was du brauchst“, entgegnet Blake, „ist etwas, dass dir Freude macht!“ Zur selben Zeit spazieren Emmett, Michael und Brian zum Fitnessstudio; Emmett jammert, er sei ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr dort gewesen, er müsse aussehen wie ein Kloß! Michael lacht, das sei doch Unsinn. Er sehe okay aus. „Okay?! Das reicht für euch beide, ihr habt immerhin einen Ehemann!“ Brian schaut ihn angewidert an, aber diese Diskussion bleibt ihnen erspart, da Emmett auf einmal stehen bleibt: „Oh mein Gott.“ Auch Ted hält schlagartig inne. „Scheiße, es ist Emmett. Gott, was mache ich nur?“ Eine Sequenz aus einem alten Western wird eingespielt, Ted und Emmett stehen sich wie Kontrahenten gegenüber, ihre Finger zucken, der Cowboy greift zur Waffe, doch da hat der andere bereits geschossen und er geht zu Boden. Im selben Moment verabschiedet sich Emmett von Brian und Michael, er würde einfach ein wenig joggen. Michael und Brian hingegen begrüßen Ted, der sie allerdings schnell wieder abwimmeln möchte. Er versichert Michael hastig, dass sie sich natürlich bald mal wieder treffen sollten, dann eilt er davon. „Komisch“, bemerkt Michael, er hat sich so benommen, als würden wir ihn verurteilen.“ „Ich weiß ja nicht, wie’s bei dir ist aber ich tu’s.“, erwidert Brian, legt seinen Arm um die Schultern seines Freundes und zieht ihn hinein ins Fitnessstudio. Justin sitzt mit der versammelten Pink Posse in seiner und Daphnes Wohnung, und dem ersten Mitglied werden bereits die Haare vom Kopf geschoren. Cody predigt währenddessen, sie bräuchten eine Uniform, etwas, woran man sie erkennen könnte! Da betritt Daphne die Küche und fragt, ob sie ebenfalls beitreten dürfte. „Sorry“, entgegnet Cody abfällig, „nur für Homos.“ „Ich dachte, die Straßen sicher zu halten sei jedermanns Aufgabe?“ Doch Cody sieht das offensichtlich anders. Daphne lächelt spöttisch: „Na gut, dann werde ich mal mein heterosexuelles Wasser nehmen und in mein heterosexuelles Zimmer gehen um meinen heterosexuellen Stoff zu lernen.“ Als sie gegangen ist, fragt Justin verärgert, wieso sie nicht teilnehmen dürfte, aber die Anderen sind sich einig: Hier ginge es um Homos, die Homos verteidigen! Sie würden sich zu Zweit zusammen tun – Cody geht mit Justin. „Der nächste“, sagt das Mädchen mit dem Rasierer. Und, zu unser aller Horror, erhebt sich Justin und setzt sich in den behelfsmäßigen Friseurstuhl. Der Rasierer schleicht sich Zentimeter für Zentimeter an die wunderschönen, langen blonden Strähnen heran... . Michael, Melanie und Lindsay unterhalten sich über Teds abweisendes Verhalten. Mel und Linds meinen, letztlich sei es seine Entscheidung, sie könnten nichts dagegen tun, aber Michael sagt, sie müssten trotzdem dafür sorgen, dass er weiß, sie sind für ihn da. „Tun wir doch!“, entgegnen sie lachend, „wir backen ihm Kekse!“ Und lecker sehen diese aus! Das findet auch Emmett, der sich gleich einen schnappt. Melanie warnt Michael lautlos, bloß nicht Teds Namen zu erwähnen, aber als Emmett droht, gleich alle Kekse auf einmal zu verspeisen, müssen sie doch eingreifen: „Die sind für Ted.“ Emmett legt den Keks sofort wieder hin und verlässt die Küche mit den Worten, Ted sei sicher froh, so gute Freunden zu haben. Jennifer sitzt an Brians Computer und zeigt ihm einige Büroräume: Perfekte, praktische Boxen. „Ich will sie nicht.“ „Aber sie sind ebenso schön wie Vangard“, ruft Jennifer verzweifelt. „Wir sind nicht Vangard“, entgegnet Brian, „wir denken nicht in Quadraten.“ Da tritt Justin ein – praktisch mit Glatze. Jennifer schreit vor Entsetzen auf, „ich bin nur überrascht, denn es war... so wunderschön!“ Sie weint sicher gleich. Schlimmer wird es nur noch, als Justin ihr berichtet, dass er der Pink Posse beigetreten ist und alle die Haare abgeschoren haben. Jennifer verschränkt die Arme. Justin wurde schon einmal niedergeprügelt, muss er jetzt wirklich auf die Straße und sich diesem Risiko noch einmal aussetzen?! „Brian, würdest du ihn bitte aufhalten?“ Brian nimmt Justin in den Arm und streichelt über seine Haarstoppel. „Aber Mutter Taylor, Justin ist alt genug, um seine eigenen Fehler zu machen.“ Justin stößt ihn böse, und Jennifer wirft aus purer Verzweiflung die Hände in die Luft und geht. Brian streicht erneut über Justins Kopf und küsst ihn dann. „Dein neuer Haarschnitt ist heiß.“ Ein untersetzter und unterirdisch schlechter Mann singt in einem kleinen Proberaum vor zwei sehr ungnädig aussehenden Männern Figaro vor. Sie schicken ihn mit einem vielsangeden „Wir melden uns“-Dank hinaus, und Ted betritt hinter ihm den Raum. Er ist so aufgeregt, dass er zuerst seinen Lebenslauf herunterbetet, als die Männer eigentlich nur etwas über seine (minimale) Gesangskarriere erfahren möchte, und dann vergisst, dem Pianisten seine Noten zu geben. Doch das Wunder geschieht, als Ted den Mund öffnet und beginnt, das italienische, langsame Opern-Stück zu singen: Er klingt wie ein Meister, ein wahrer Sänger mit Leib und Seele – oder zumindest nicht so schlecht, wie sein Vorgänger. Vic läuft freudig in sein Zimmer und schließt die Tür hinter sich. „Bist du sicher, dass sie schläft?“, fragt Rodney, und Vic wirft sich grinsend in sein Bett. Sie küssen sich, Rodney zieht sein Oberteil aus, auf diesen Moment haben sie lange, lange gewartet ... als Debbie plötzlich hereinstürmt, ohne zu klopfen, und sie fragt, ob sie denn nicht alle zusammen den Film schauen wollten! Vic und Rodney schießen auseinander, Rodney seufzt, und Vic antwortet seiner hoffnungsvoll dreinblickenden Schwester nach einer langen Pause, natürlich, sie seien sofort da. Debbie freut sich und will gehen, dreht sich aber noch einmal um und fragt, „ihr wart doch gerade nicht kurz davor, zu ficken, oder?“, winkt das dann amüsiert ab und verschwindet die Treppe hinunter. Rodney dreht sich völlig verstimmt weg von Vic. Als er mit ihm zusammen kam, dachte er, dass sie eine Partnerschaft führen würden, keinen Dreier! Vic streichelt sein Gesicht, das würde er doch auch wollen, aber er könne Debbie doch nicht in ihrem eigenen Haus vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen habe. Außerdem sei es bei Rodney in der WG auch nicht besser. „Also können wir nie alleine sein?“ „Wir sind jetzt allein“, flüstert Vic und küsst seinen Freund... „VIIIIIC! RODNEY!“ Ted öffnet die Tür und wird begrüßt von Michael, der mit einem Beutel Kekse vor ihm steht und fröhlich winkt. Er sagt, Mel und Linds hätten sie gebacken und lädt Ted dann zum Mittagessen ein, denn er müsse Hunter unbedingt kennen lernen, das Kind sei total in Ordnung ... wenn er nicht gerade ein richtiger kleiner Scheißhaufen ist. Ted lacht gequält, Michael habe sicher Recht, aber er müsse jetzt zu einer Gruppensitzung. Michael hat sofort ein neues Angebot parat: Abendessen, oder Brunch am folgenden Tag, oder Mittagessen am Wochenende... „... Ich hab’ wirklich viel zu tun, einen Job finden und meine Therapie und... und so.“ Das Lächeln verschwindet von Michaels Gesicht: „Ted, ich möchte nur, dass du weißt, dass ich dein Freund war bevor das passiert ist und dass ich jetzt dein Freund bin. Und dass du immer zu mir kommen kannst. Mit allem.“ Brian sitzt an seinem Laptop, als Justin, gekleidet in eine grüne Militärhose und ein rosafarbenes, ärmelloses Hemd, aus dem Schlafzimmer tritt. Brian gibt einen verächtlichen Kommentar zu seiner Kostümierung ab, doch Justin sagt, Uniformen seien notwendig, damit man sie erkenne – behauptet Cody. „Dieser Cody—“ „ich erinnere mich an eine Zeit, da hat meine Mutter dich immer ‚dieser‘ Brian genannt.“ Sie würden mit Pfefferspray die Liberty Avenue verteidigen, was sei daran so schlimm? Brian habe das ganze Viertel vor einem bösen Politiker bewahrt! Brian stellt klar, Justin solle ihn bloß nicht mit irgendeinem Helden verwechseln, er tat das nur, weil Stockwell den Backroom im Babylon geschlossen hatte. Außerdem, wäre es nicht vielleicht wieder an der Zeit, zurück zur Schule zu gehen? Doch Justin will daran gar nicht erst denken, immerhin haben sie ihn dafür suspendiert, dass er das tat, was richtig war! Als Justin zu seiner ersten Patrouille aufbricht schaut Brian ihm noch hinterher, als die Tür schon geschlossen ist, bevor er seine Augen wieder auf den Bildschirm richtet und auf seinen Daumennagel beißt. Michael nimmt Hunter im Geschäft ein Comic weg und sagt ihm, er solle gefälligst seine Hausaufgaben machen! Doch dann realisiert er, dass er soeben klang, wie seine Mutter, und gibt Hunter augenblicklich einen ganzen Stapel Comics, er solle so viele lesen, wie er nur will! Hunter starrt ihn irritiert an, als Vic eintritt. Hunter, der Vic mehr oder minder ignoriert, regt sich über seine Algebra-Hausaufgaben auf, woraufhin Vic ihm zur Hilfe kommt um dann sofort mit Michael ein Problem zu besprechen: Rodney und er würden gerne zu zweit sein – aber sie sind immer zu dritt! Also haben sie darüber nachgedacht, eine eigenes Haus zu kaufen, damit sie endlich ihre Ruhe haben. „Aber das würdest deiner Mutter das Herz brechen!“ Nachdem sie so viel für ihn getan hätte, ihm das Leben gerettet hat! Aber Michael lächelt nur. Debbie habe ihm mit seinem Leben geholfen damit er ein Leben haben kann. Er habe das verdient, und Debbie würde die Erste sein, die das sagt... Blake und Ted essen gemeinsam Mels und Linds’ Kekse und trinken dazu Milch, während Ted die Jobanzeigen durchschaut. Wie hatte er nur so albern sein können, zu glauben, er würde in der Lage dazu sein, zu singen?! Was er braucht, ist etwas praktisches, etwas... Buchhalter. In diesem Moment klingelt sein Telefon, doch er möchte nicht abheben, denn es sei sicher nur Michael, der sich wieder mit ihm verabreden möchte. Blake schaut ihn gedehnt an: „Ich glaube, wir haben in der Gruppe über Vermeidung gesprochen?“ Seufzend geht Ted also doch ans Telefon – zum Glück! Denn der Anrufer teilt ihm mit, dass er engagiert wurde! Ted Schmidt wird singen!
Justin erzählt, ihre Patrouille sei sehr ruhig verlaufen, während er und Brian die Liberty Avenue entlang schreiten. Vor der Sauna verabschiedet sich Brian mit einem Kuss und läuft durch das verlassene Establishment hindurch, bis er schließlich auf Jennifer tritt, die in einem der größeren Räume auf ihn wartet: „Ist das eher das, was du dir vorgestellt hast?“ Er nimmt eine Kamera zur Hand und fotografiert jeden Winkel, den Jennifer ihm zeigt - und das auf wirklich höchst künstlerische Weise. Heruntergekommene Wände, verrostete Wasserhähne, abgerissene Tapete. Es ist schmutzig! Es ist widerlich! Es ist perfekt! Ted steht, in einen schönen Anzug gekleidet, mitten im Scheinwerferlicht und singt aus voller Kehle. Der Ausdruck, die Emotion, die Leidenschaft! Als er das Lied mit einigen schallenden Tönen beendet, gehen die Scheinwerfer plötzlich aus und die normalen Lichter wieder an. Die Kunden des Restaurants klatschen ihm zu, er verbeugt sich kurz, eine Pfeffermühle fest umklammert, dann hastet er aber auch schon los, um einem Gast etwas mehr Brot zu bringen. Vic, der mit Rodney an einem Tisch in dem Restaurant sitzt, starrt fassungslos mit offenem Mund zu Ted als der Chef des Restaurants diesem zu seinem gelungenen Auftritt gratuliert. Ted ist ein singender Kellner! Michael erzählt Ben und Debbie im Diner aufgeregt von Teds neuem Job. Debbie fragt, was er in so einem Schuppen, in dem alles italienische gefaked ist und der kein Stil und Klasse hat, verloren hätte - während sie sich unter dem Arm kratzt. Ben fragt, was denn dann Vic und Rodney da getan hätten – woraufhin Debbie mehr als verwundert scheint: Vic hätte doch am Abend zuvor eine Verabredung mit ihr abgesagt, weil Rodney sich nicht wohl fühlte . Michael schlägt vor, sie sollten alle dort hin gehen. „Wohin?“, fragt Emmett, der sich gerade zu ihnen gesellt. Michael erzählt ihm, dass Ted als singender Kellner in einem italienischen Restaurant arbeitet. Emmetts Lächeln erstirbt, er greift seine eben erst niedergelegte Jacke und stürmt aus dem Diner, mit den Worten, es sei ja toll, dass Ted solch wunderbare Freunde habe, aber was ist mit ihm?! Michael folgt ihm, „Emmett! Was ist denn los?!“ Er beteuert, er sei sowohl Emmetts als auch Teds Freund, und Emmett fährt ihn an, dann könne er auch ein bisschen Mitgefühl für ihn aufbringen! Was glaube Michael eigentlich, wie Emmett sich dabei fühlt?! „Wenn ich Ted unterstütze?“, fragt Michael entgeistert, „dass er dich verletzt hat, das geht nur euch beide etwas an.“ Michael könnte ihm doch nicht einfach den Rücken zudrehen! „Wieso nicht?“, fragt Em aufgebracht, „Er hat dir doch auch den Rücken zugedreht!“ Michael widerspricht dem nicht, sagt aber, dass das nicht bedeutet, dass er dasselbe tun soll, das wäre nicht fair! Emmett kann seinen Ohren nicht trauen. Fair? Wieso ist Michael dann nicht fair zu Emmett?? Es reicht Em, er dreht sich um und stürmt davon. Wieso wiese sollte er Fair zu Ted sein – wieso sollte er fair zu irgendjemandem sein? Debbie ruft Vic, sie hatten eigentlich vor, ins Kino zu gehen. Doch Vic fragt seine Schwester, ob sie das nicht ausfallen könnten. Wäre einfach mal ein ruhiger Abend Zuhause nicht auch was Nettes? Debbie gefällt die Idee und will direkt Karten holen und Popcorn machen, doch da rückt Vic auch schon mit dem eigentlichen Grund heraus: „Ich und Rodney... wir haben darüber nachgedacht uns eine eigene Bleibe zu suchen.“ Erst sieht Debbie völlig überrascht und überrumpelt aus, doch dann grinst sie: „Das wird aber auch Zeit!“ Jetzt ist es an Vic, überrumpelt auszusehen. Debbie erklärt, sie würde es zwar lieben, mit den zwei Turteltäubchen zusammenzuleben, aber sie habe ja überhaupt keine Privatsphäre mehr! Wenn die beiden endlich weg sind, dann kann sie nur in Unterhosen zum Kühlschrank gehen! „Das machst du doch sowieso“, merkt Vic an und Debbie stürzt sich auf ihn, um ihn auszukitzeln. Ja es ist eindeutig, Debbie ist der Top in der Familie! Und Vic soll nicht mal wagen sich um sie zu sorgen. Ihr wird es alleine gut gehen! Melanie, Lindsay, Ben, Michael und Brian sind alle in dem italienischen Restaurant, welches – wie Brian anmerkt - völlig abartiges Essen serviert: „Der Chianti schmeckt wie Pisse und die Spagetti sind so schlaff, dass sie Viagra-Sauße brauchen.“, aber das ist ja nebensächlich – schließlich geht es um Ted. Der Chef des Restaurants kündigt feierlich „Seniore Schmidt“ an, der zufrieden lächelnd in die Mitte des Raumes tritt und beginnt, zu singen—bis er seine Freunde entdeckt. Brian kann sich das Lachen nur mit Mühe verkneifen, Michael feuert ihn aufmunternd an, aber Ted starrt sie nur entsetzt an, versucht weiter zu singen, bekommt aber keinen Ton raus, bricht das Lied ab und flüchtet. Michael springt auf und folgt ihm, sagt ihm, sie wollten ihn nur unterstützen, und Ted faucht ihn an: „Hat auch nur einer von euch vielleicht nur eine Sekunden darüber nachgedacht, dass ich euch darum gebeten hätte, wenn ich euch hätte hier haben wollen?!“ Ein Gast bittet ihm um Brot, und bevor Michael ihm antworten kann, folgt der pflichtbewusste Kellner dem Auftrag. Die Pink Posse zieht in einer großen Gruppe, wie eine Mauer, über die Liberty Avenue, gerade als sich zwei Männer aus einem Auto heraus lehnen und schreien: „Hey, Schwuchteln, wollt ihr meinen Schwanz lutschen?!“ Die Pink Posse stürzt auf das Auto zu als dieses an der Ampel hält, Cody tritt gegen die Tür und schreit, sie sollen aussteigen! Das tun die beiden Männer auch, „du Scheißkerl, was machst du mit meinem Auto?!“, Cody fordert sie auf, sich zu entschuldigen, „einen Scheiß werden wir tun!“, in dem Handgemenge wird Justin brutal auf den Kofferraum geschleudert, sein Körper knallt dagegen, die Mitglieder der Pink Posse ringen die beiden Männer zu Boden und ziehen einem von ihnen die Hose aus! Unter Gelächter der Umstehenden flüchten die Männer zurück in ihr Auto und brausen davon, während die Pink Posse in Jubel ausbricht und das berühmte Sunshine-Lächeln auf Justins Gesicht ist diesmal nur erfüllt von stolzer Zufriedenheit und wohltuhender Schadenfreude! Justin rennt zum Loft, wo Brian gemütlich einen Joint raucht. Justin reißt außer Atem und noch immer geladen die Tür des Lofts aus, erzählt Brian, wie sie es diesen Hetem-Arschlöchern gezeigt hätten! Mehr Wörter fallen gar nicht, denn Justin ist von seinem erfolgreichen Streifzug mehr als erregt und greift sofort nach Brians Gürtel um ihn zu öffnen, drückt Brian dann auf einen Stuhl, setzt sich auf ihn. Binnen weniger Sekunden sind die Klamotten verschwunden und den Joint immer hin und her reichen ficken die beidem auf dem Stuhl, Justin reißt Brian nach vorne, nach hinten, die gewalttätige Spannung entlädt sich, Brian hält Justin fest, der nicht mehr zu bändigen ist. Es ist heiß. Ben hilft Michael im Fitnessstudio, zu trainieren, als Blake sie darum bittet, ihm zuzuhören. Michael scheint kein Interesse zu haben, doch Ben hält ihn auf. Blake sagt ihnen, dass, was Ted gestern getan hat, sei ganz normal. Seine Freunde würden Ted daran erinnern, woran er nicht erinnert werden möchte, an seine Zeit als Abhängiger, an seine Scham und seine schlimmsten Taten. Er bräuchte einfach eine Weile, um sich selbst zu vergeben. Michael scheint nicht all zu empfänglich, doch Ben hört Blake aufmerksam zu. Vic und Rodney schleppen die letzte Kisten ins Auto, während Debbie sich in der Küche nervös auf die Lippe beißt. Vic kommt noch einmal herein, um sich zu verabschieden, und sie fragt ihn, ob er denn nicht die Zwillinge mitnehmen will? Rechts und links im Arm hält sie die Zwillinge, einen Kuscheltierpaar, ein Mädchen und einen Jungen. Vic lächelt. Die hat Debbie gekauft, damit sie ihn beschützen. Er nimmt nur die Schwester und überlasst Debbie den Bruder – so würden sie niemals ohneeinander sein. Bruder und Schwester schließen sich noch einmal fest in die Arme. Debbie warnt Vic noch einmal, er solle sich bloß keine Sorgen um sie machen, und drückt ihm eine ganze Tasche mit Essen in die Hand. Als Vic dann gegangen ist... ist es im Haus viel zu still. Debbie drückt den Bruder-Teddy fest an sich. Brian entdeckt, als er Justin fragt, ob dieser mit ins Babylon kommen möchte, einen großen Bluterguss auf dem Rücken seines Freundes, den Justin zu verstecken versucht. Brian fragt vorsichtig, ob es vielleicht angebracht wäre, etwas behutsamer zu sein. Justin erwidert, mit Behutsamkeit käme man nicht weit! Die Heten würden sie alle hassen! „Kann es sein, dass du ein wenig wütend bist?“, fragt Brian, selbst behutsam, aber Justin fährt ihn trotzdem an, sie würden einfach nur Unschuldige verteidigen! Was sei daran so schlimm? Wenn’s nach ihm ginge, könnten die ganzen Heten verrecken! Brian seufzt: „Gut, zu hören, dass du nicht wütend bist.“ Im Babylon tanzt Emmett mit einem Typen, als Michael und Brian hinzustoßen. Michael fragt Emmett, ob er vielleicht mit ihnen etwas trinken möchte. „Wie du siehst, bin ich gerade beschäftigt“, antwortet dieser kalt. „Später?“ „Später werde ich noch beschäftigter sein. Aber hey, wieso kaufst du Ted nicht einen Drink? Ich bin mir sicher, dass ihm das gefallen würde!“, ruft Emmett und geht mit seinem Tanzpartner. Brian wirft nur einen Blick zu Michael, der völlig unglücklich aussieht, bittet diesen dann, ihnen schon mal einen Drink zu bestellen und folgt Emmett. Er schubst dessen Tanzpartner zur Seite und fragt, wieso Emmett Michael wie ein bedeutungsloses Stück Scheiße behandeln würde? „Was geht dich das an?“ „JEDER, der Michael verletzt geht mich was an!“ Emmett erwidert, vielleicht habe Michael ihn ja verletzt. Brian lacht spöttisch, „weil er mit Theodore befreundet ist?“ Em erhebt die Stimme. Er war Brian, der ihm gesagt hat, dass Ted tot ist, genau hier auf dieser Tanzfläche. Brian lacht nur, denn er hat Neuigkeiten für Emmett: Wie Jesus und Judy und Liza mache Ted ein Comeback. Und wenn Emmett Michael dazu zwingt, sich zwischen ihm und Ted zu entscheiden, dann wird Emmett ihn verlieren! Cody und Justin sind wieder zu Zweit unterwegs, aber es ist ruhig. Also schlägt Cody vor, sich Opfer zu suchen. Es gäbe eine ganze große Welt außerhalb von Liberty Avenue! Justin zweifelt jedoch daran – sie wollen doch beschützen, nicht Gewalt provozieren. „Wieso darauf warten, dass etwas passiert, wenn wir es verhindern können?“, fragt Cody begeistert, und legt ihm den Arm um Justins Schulter. Michael sitzt deprimiert allein an der Bar, als Emmett sich zu ihm stellt. Er habe darüber nachgedacht, sich die Haare blond zu färben. Vielleicht auch ein neuer Haarschnitt, Hauptsache blond. Michael antwortet traurig-trocken, das sei die bescheuertste Idee der Welt. Emmett lächelt, sagt, dass er genau wusste, dass Michael das sagen wird und bittet ihn um einen Tanz. Michael schaut ihn überrascht an... dann lächelt er ebenfalls und willigt ein. Außerhalb der Liberty Avenue greift sich Cody einfach Justins Nacken und küsst ihn, der sich erst wehrt, es aber dann geschehen lässt. Ein Mann, der vorbei läuft, murmelt leise und verächtlich: „Mein Gott.“ Cody lässt sofort los und folgt ihm, „hey, Sir, haben Sie ein Problem?“ Ja, erwidert der Mann, sie seien im falschen Teil der Stadt! „Das letzte Mal, als ich nachgeschaut habe, lebten wir noch in einer Demokratie. Wann haben sie die pinken Armbinden verteilt?“ Er schubst ihn, der Typ will sich das nicht gefallen lassen, da hat Cody ihm schon im Schwitzkasten: „Hast du ein Problem, Arschloch?!“ „Ja, ihr befickten Schwuchteln solltet alle AIDS kriegen und sterben!“, schreit der Mann. Justin starrt ihn an, „das hat schon mal jemand zu mir gesagt!“, hebt die Faust und schlägt dem Mann mit aller Kraft ins Gesicht.
“No decision you make |
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