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Schöner Ausblick: Brian und Justin liegen nackt auf dem Bett des Lofts und küssen sich lang und ausgiebig. Im Grunde genommen könnte man sich nun zurücklegen und entspannen, die Szene so genießen, wie es ihr gebührt – aber leider blitzt gerade in diesem Moment in Brians Gedanken ein Bild von der Krankenschwester auf, die sich über den OP-Tisch beugt. Er schüttelt die Erinnerung ab und rollt Justin auf den Bauch, greift nach Kondom und Gleitgel, aber es Blitzt das Bild eines Skalpells auf, dass einen tiefen Schnitt macht. Brian versucht es zu ignorieren, doch die Bilder kommen wieder und wieder, er versucht es nach Leibeskräften, aber als Brian vor sich sieht, wie sein blutiger Hoden in die silberne OP Schale gelegt wird, gibt er schließlich auf, setzt sich an den Bettrand und zündet sich eine Zigarette an. „Brian.“ „Sag nichts.“ Aber Justin kann es nicht lassen: Es handele sich sicherlich nur um eine vorübergehende Fehlfunktion, sein Körper brauche Zeit, um zu heilen. „Danke, dass du nichts gesagt hast.“ Hunter verlangt Diesel-Jeans. Michael erwidert in der Küche, das sei verdammt teuer, dafür, dass sie sowieso Löcher hätten. Also bittet Hunter Ben, der gerade seine Tasche für die Uni packt. Der schaut Michael fragend an. „Wir gehen mit Hunter Shoppen, Pizza essen und ins Kino – und wir schauen keinen Brett-Keller-Film. Morgen Abend?“ Ben nickt, klar, wieso nicht? In diesem Augenblick klingelt sein Telefon, es ist Anthony, der ihn darum bittet, sich mal wieder mit ihm treffen zu können. Ben willigt ein. „Das war Anthony, ich habe dir von ihm erzählt.“ „Wie könnte ich das vergessen“, antwortet Michael, „er ruft dich ja nur jede Stunde an.“ Hunter wirft hilfreich ein: „Vielleicht ist er ja in dich verknallt!“ Ben streitet beides ab, sichert Hunter seine Diesel-Jeans zu und verabschiedet sich dann – verfolgt von Michaels misstrauischen Blicken. In einem Hotelzimmer geht es so richtig zur Sache: Drew Boyd, der berühmte Footballspieler, fickt Emmett, dem es sehr zu gefallen scheint; sagen wir’s so, der Sex beginnt an der Bettkante und endet auf der Matratze mit ein paar zerworfenen Bierflaschen. Natürlich bleibt auch nach dem besten Orgasmus die Frage nicht aus, die Emmett stellt: „Weiß deine Verlobte, dass du schwul bist?“ Drew, der nach dem Sex sofort ins Bad gegangen ist und sich angezogen hat, schaut Em verächtlich an: „Willst du etwa sagen, ich bin eine Schwuchtel?“ „Habe ich dieses Wort benutzt?“ Drew wird nicht wütend, sondern spricht gewöhnlich energisch und grob: „Schwuchteln sind Weicheier, Mädchen, Versager. Eine Schwuchtel kann nicht mal einen Ball werfen. Ich bin ein Held für Millionen. Nenn eine Schwuchtel, die ein Held ist. Nenn eine Schwuchtel, die einen Anruf vom Präsidenten bekommt, der ihr zum großartigen Spiel gratuliert. Nenn eine Schwuchtel, die jeden Dalas Cheerleader gefickt hat – „ Em verzieht das Gesicht – „Und ich spiele nicht mal für Dalas. Nenn eine Schwuchtel, die jedes Kind mal sein will, wenn es groß wird. Also warum würde irgendjemand denken, dass ich eine Schwuchtel wäre?“ Emmett erwidert, nicht zickig, sondern eher überlegen: „Vielleicht, weil du deinen Schwanz in meinem Arsch hattest?“ Aber Drew Boyd erklärt ihm das so: Er fickt Kerle, um Spaß zu haben. Er will sie nicht lieben, nicht küssen und auch nicht kennen lernen. Deswegen muss das hier ein Geheimnis bleiben, verstanden? Emmett lächelt nur etwas bedrückt: „Wer würde mir schon glauben?“ In der Sydney Bloom-Galerie gibt Sam Auerbach ein Interview und flirtet dabei ungeniert mit der Reporterin, die das gerne erwidert. Lindsay betrachtet das herablassend, und als er sich wieder zu ihr gesellt und fragt, ob er gut gewesen sei, antwortet sie: „Okay, schätze ich, ich habe nicht darauf geachtet – ich arbeite.“ Sam schaut sie beinah nachdenklich an, und antwortet dann, er käme sich ignoriert vor, und das letzte Mal, dass er sich ignoriert vor kam, war im Alter von vierzehn Jahren. Wunderschönes Mädchen. Lindsay schnaubt nur und fordert ihn auf, sich wieder dem Flirt mit der Reporterin zu widmen, sie habe zu tun und wirkt … ja man könnte fast schon sagen: eifersüchtig! Brian telefoniert mit drei Kunden gleichzeitig, praktisch ohne Zeit Luft zuholen, die ihm alle wegen verschiedenen Dingen im Nacken sitzen, und schafft es trotzdem noch, Cynthia zu sagen, sie solle einem Mitarbeiter ausrichten, dass er im Kindergarten kleinen Blagen Malen mit Fingerfarben beibringen würde, wenn die neuen Entwürfe nicht bis Freitag 9 Uhr auf dem Tisch sind. Ted tritt bewundernd, aber auch praktisch schon daran gewöhnt, in sein Büro: „Du solltest in Las Vegas sein und Tiger sich in Luft auflösen lassen.“ Brian steht auf, merkt an, Ted habe einen tollen Anzug und fügt hinzu, dass er dessen neugefundenes Selbstbewusstsein sehr möge. „Also, was kann ich als nächstes tun?“, fragt Ted begierig, da unterbricht Cynthia die beiden: Brown Athletics suche nach einem berühmten Sportler für ihre neue Unterwäschenkollektion. „Und in welcher Stunde des Tages oder der Nacht soll ich diese Suche tätigen?“, fragt Brian gestresst, also erklärt sich Ted bereit. „Du weißt keinen Scheiß über Sport.“ „Aber ich weiß etwas über Sex. Ich weiß was in Shorts heiß aussieht. Ich bin immerhin ein schwuler Mann, und Sex ist unsere Lieblingsdisziplin.“ Michael betrachtet in seinem Geschäft die neuesten Zeichnungen zu RAGE, die JT... ähm, Justin ihm gerade gebracht hat. Er findet sie heiß! Warum sieht man Zephyr nie wärend einem Fick-Fest mit seinem heißen Freund Ken Kirschner? „Weil niemand unseren Comic kauft, um Zephyr beim Sex zu sehen.“ Michael lacht, das sei ja nicht wahr! Wenn Zephyr und sein Freund mal so richtig zur Sache gehen ließen, dann würden sie die alten Dinosaurierknochen gut durchschütteln! Nur leider fühle der Professor nicht mehr so das Verlangen danach, seit seine letzten Erkenntnisse vom Naturwissenschaftlichen Komitee zurückgewiesen wurden. Justin nickt verständnisvoll; auch JT habe aus Rage nicht mal mehr eine Regung heraus kitzeln können, seit Ice Tina ihn mit ihren Röntgenstrahlen getroffen hat. Michael versteht sofort. „Vielleicht braucht er einfach Viagra“, schlägt Michael vor. „Ja, sag du ihm das mal.“ Aber der findige Comicnarr hat noch eine Idee: Er schlägt vor, nach Chinatown zu einem Kräuterspezialisten zu gehen, auf den Ben schwören würde. Justin scheint skeptisch, aber Michael meint, es habe Ben tatsächlich geholfen. Die Kräuter hätten geholfen, Bens Visurladung zu senken – also vielleicht können die Kräuter auch helfen, die „Titanic“ wieder zu erheben. Ben selbst spaziert währenddessen mit Anthony über das verschneite Gelände der Universität. Sie unterhalten sich über Tennessee Williams, aber natürlich auch über Bens Buch. „Das muss so sein“, vergleicht Anthony, „wie ein Kind zu bekommen.“ „Die meisten Leute haben ja gar keine Ahnung.“ Anthony schon, behauptet dieser, jeder Satz, den er schreibe, sei Agonie, er wisse überhaupt nicht, wieso er es tue. „Aus demselben Grund wie ich“, erklärt Ben, „weil du nicht anders kannst.“ Er bietet dem Studenten an, etwas von diesem Probe zu lesen, wenn er es möchte; Anthony sagt nicht sicher zu, fragt ihn aber stattdessen, ob er mit ihm zu der Vorlesung eines Autors am folgenden Abend würde kommen wollen. Wie es sich herausstellt ist dieser Autor niemand anders als die Person, die Ben zu seinem Buch RU21 inspirierte und sein Leben auch auf anderen Ebenen gründlich veränderte. Aber Ben hat keine andere Wahl als bedauernd abzulehnen, denn er habe eine Verabredung mit seinem Partner und seinem Pflegesohn. Anthony versteht das: „Das hat natürlich oberste Priorität. Aber falls sich irgendwas ändert, ich halte dir einen Platz frei.“ Lindsay liegt auf ihrem Bett, Melanie kniet zwischen ihren Beinen und hat den Kopf in ihrem nackten Schoß vergraben... aber Linds wirkt... gelangweilt? Sie setzt sich in jedem Fall auf, streichelt ihrer Frau durch das Haar und sagt, wie wunderbar sich das anfühlt, aber könnten sie vielleicht... Lindsay holt einen vibrierenden Dildo aus der Schublade. Melanie grinst: „Glinda’s magischer Zauberstab. Den haben wir ewig nicht benutzt.“ Linds scheint das beinah peinlich: „Wenn du nicht willst...“ „Nein nein! Wenn du es möchtest, dann lass es uns versuchen.“ Und Lindsay möchte es offensichtlich, denn sofort beginnt sie zu stöhnen, als das vibrierende Spielzeug in ihr ist und das vorher kalte Bett wird nun um einiges heißer. Brian folgt Debbie, die ihn im Diner ignoriert hat, auf die nächtliche Straße. „Falls du es nicht bemerkt hast, ich war auch im Diner.“ „Ich hab’s bemerkt.“ Sie laufen eine Weile schweigend nebeneinander her. Sie tauschen ein paar kurze, nebensächlich Worte aus, dann hält Brian plötzlich an: „Ich hätte das über Vic nicht sagen sollen.“ Debbie schaut ihn misstrauisch an, dann antwortet sie, dass er damit verdammt Recht hat! Nicht, dass er gelogen hätte... Vic hatte Glück gehabt, diese paar extra Jahre zu bekommen. „Aber wie du es gesagt hast! Als ob sein ganzes Leben nicht einen Scheiß bedeutet hätte!“ Sie gehen Seite an Seite weiter. „Ich schätze ich verstehe deinen Standpunkt jetzt.“, gesteht Brian. „Warum hast du ihn damals nicht verstanden?“ „Vielleicht, weil ich damals nicht wusste, dass ich Krebs habe.“ Debbie erstarrt, sie will ihren Ohren nicht trauen... aber als sie es dann sicher weiß, schließt sie sofort hastig, ganz wie eine hysterische Mutter, Brians offenen Mantelkragen, „was tust du dann um zwei Uhr morgens auf der Straße?! Du solltest Zuhause sein und dich ausruhen!“ „Ich kann nicht schlafen“, antwortet Brian in bissigem Ton, „hab’ immer diese Träume.“ „Dann zieh dich wenigstens warm genug an, und iss vernünftig!“ Brian schaut sie einen Moment lang an, während ihre regenbogenfarbenen Handschuhe auf seinem schwarzen Mantel ruhen: „Ja, Mutter.“ „…Weiß sie es?“, fragt Debbie schließlich. Sie gehen weiter. „Bis jetzt nur Michael und Justin. ...und Theodor.“ „Und niemand hat es mir erzählt?!“ Sie bleiben erneut stehen. „Ich erzähle es dir.“ Wieder dieser misstrauische Blick: „Wie kommt’s?“ „Damit du mir vergeben und mich bemitleiden wirst.“ Debbie scheint von diesen Worten ungewöhnlich gerührt, presst ein liebevolles „du kleiner Hurensohn“ heraus und schließt ihren Adoptivsohn dann fest in den Arm. „Alles wird gut, hörst du? Alles wird gut... .“ Lindsay fragt ihre Frau am Morgen, ob dieser noch etwas für die Einkaufsliste einfiele. „Batterien. Nach gestern Nacht braucht Glindas Zauberstab neue.“ Melanie streichelt Linds’ Hüften, sie sei ja wie ein Tier gewesen! „Mel“, wimmelt Linds sie verlegen ab, aber Melanie meint, sie bräuchte sich nicht schämen. „Ich liebe es, wenn du so geil bist.“ Sie sagt außerdem, dass sie Dusty angerufen hat, sie könnten Gus um vier Uhr vorbeibringen, dann bliebe noch genug Zeit, um sich für die Ausstellungseröffnung vorzubereiten. Müsse Lindsay vorher gehen oder könnten sie zusammen kommen? Lindsay jedoch offenbart ihr, dass sie überhaupt nicht hingehen möchte: „Ich habe da schon so viel Zeit drauf verwendet, es wird Zeit, dass ich dir wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenke.“ „Hey, wenn ich nicht genug Aufmerksamkeit kriege, melde ich mich schon. Ich will, dass du die Aufmerksamkeit bekommst, die du dir verdient hast!“ Lindsay lenkt ein, vielleicht würde sie am Ende hingehen, um zu schauen, wie es gelaufen ist. Ted sitzt verzweifelt im Diner: Er kennt überhaupt niemanden der Menschen, die er in dieser Sportzeitschrift sieht. Brian wird ihm den Arsch aufreißen. Aber Emmett eilt zur Hilfe: „Wie wär’s denn mit Drew Boyd?“ Ted schüttelt nur verständnislos den Kopf, erstens kennt er den Typen nicht, zweitens ist Emmett die letzte Person, die ihm helfen kann – glaubt er. Denn Emmett kann ihm nicht nur genau Position und den Bekanntheitsgrad von Drew Boyd nennen, nein, er zählt die Spielzüge des letzten Spieles auf und stellt einen Zukunftsprognose für die Saison. Ted schaut ihn an, als wolle er fragen, „wer bist du und was hast du mit Emmett Honeycutt gemacht?“ Stattdessen betrachtet er das Bild von Drew genauer... er sei ja schon heiß... zu schade, dass er hetero ist... Emmett isst sehr liederlich seine Erdbeere: „Ein Mädchen kann immer träumen, oder?“ Justin und Michael sind inzwischen in Chinatown angekommen. Sie betreten den sehr mystisch wirkenden Laden und fragen den chinesischen Verkäufer, der nur sehr gebrochenes Englisch spricht, nach einer Hilfe zur Verbesserung von Leistung. „Du seien Sänger? Schauspieler? Comedian?“ Michael beginnt zu flüstern: Es handele sich um Sexuelle Leistung – für „ihren Freund“. Der Ladenbesitzer und seine Frau/Schwester/Mitarbeiterin lachen erst, das würden alle sagen. Aber Justin erklärt, dass sein Freund Krebs hatte und nun in Bestrahlung ist. Sofort mischen die beiden Chinesen ihnen einen Tee aus lauter sehr exotischen Zutaten zusammen, obwohl sie selbstverständlich glauben, dass die beiden Männer sich für die eigene Person erkundigen. Sie lächeln die beiden herzhaft an, während der Ladenbesitzer seine Frau/Schwester/Mitarbeiterin auf Chinesisch fragt, wer von den beiden in der Beziehung wohl aktiv und wer passiv ist. Die Frau grinst und antwortet, sowohl Michael als auch Justin würden definitiv passiv aussehen. Das unbeholfen-blöde Grinsen der beiden Männer gibt ihr nicht zwangsläufig Unrecht. Brian sitzt in einem Dampfbad voll nackter Männer, die es auf die eine oder andere Weise treiben. Seine Hand ruht auf seinem Schwanz, der mit einem Handtuch bedeckt ist, als sich ein gutaussehender Typ nähert, um ihm die Rolle des Beobachters abzunehmen. Die Hände des Mannes gleiten Brians Brust hinunter unter das weiße Handtuch, während Brian krampfhaft versucht, sich zu entspannen während uns der Text des Liedes im Hintergrund informiert “The satelite just went down“. Für einige Moment scheint es so, als würde es Brian gelingen, den handjob zu genießen - “waiting for a signal or sound“ - aber plötzlich lehnt er sich von dem heißen Kerl weg, mit wütendenttäuschten Gesicht, und verlässt das Bad. Drew Boyd zieht sich in Emmetts und seinem Hotelzimmer gerade seine weiße Unterhose an, die an diesem heißen Körper einfach nur geil aussieht, als Emmett ihm davon erzählt, dass er als Unterwäschenmodel einfach genial wäre! „Ich pose nicht in meinen Shorts. Jeder wird denken, ich bin ein Homo.“ „Was jeder denken wird“, erwidert Emmett, „ist, oh mein Gott, ich will auch so einen Körper und eine millionen Dollar nur um damit anzugeben“ und nimmt direkt eine imaginäre Kamera zur hand. „Komm schon, zeig mir, was du hast!“ Drew kann nicht anders, als zu lachen, und posiert dann tatsächlich für Emmetts imaginäre Kamera. Für einen Moment scheint es als hätten beiden wirklich Spaß, bis Em vom Schauen genug hat und Drews Schwanz lutschen will. „Hör auf, mich zu nerven, ich werde keine 150 Dollar für eine Jeans ausgeben!“ „Diesel ist Qualität!“ „Sie sind voller Löcher!“ Hunter und Michael streiten in ihrer Wohnung immer noch. „Bitte, Dad“, näselt Hunter, gerade als Ben eintritt. „Hey, da bist du ja. Tu deine Bücher zur Seite, wir wollen los!“ Tatsächlich tragen Hunter und Michael schon Jacken und Schuhe. Ben stellt seine Tasche zwar zur Seite, sagt dann aber zu Michael: „Wenn das in Ordnung ist, werde ich diese Verabredung ausfallen lassen.“ Michael schaut ihn irritiert an: „Nein, es ist nicht in Ordnung, wir haben das geplant!“ „Billiger Film, fettige Pizza, überteuerte Klamotten: Was kann man sich mehr wünschen?“ sagt Hunter gut gelaunt. Doch Ben bringt als Grund vor, dass er zu einer Vorlesung des größten schwulen Autors ihrer Zeit eingeladen wurde. „Wer hat dich eingeladen?“ „Anthony.“ Michael schnaubt: „Anthony.“ Ben sagt ihm eindringlich: „Mir bedeutet das viel.“ „Und das hier bedeutet Hunter viel!“, entgegnet Michael, aber Hunter unterbricht den sich anbahnenden Streit: „Leute, beruhigt euch, es ist nur das Einkaufszentrum. Am besten wäre es, ihr geht beide nicht und gebt mir eure Kreditkarte.“ Aber Michael geht – „und es tut mir Leid, dass du nicht mitkommst.“ Lindsay erzählt Sydney, der als letzter in seiner Galerie zurückblieb, dass sie leider nicht kommen konnte, weil Gus Fieber bekam. Aber Sydney scheint nicht besonders beunruhigt, denn die Eröffnung war ein voller Erfolg, von allen Seiten regnete es Schecks und Kreditkarten! Lindsay bietet ihm an, dass sie abschließt, also verlässt er mit seinen Freunden die Galerie. Linds schaltet mit einem stolzen Lächeln überall die Lichter aus, bis sie auf einmal Sam Auerbach überrascht, der fragt, wo sie gewesen sei. „Ich hatte Wichtigeres zu tun.“ „Oh, komm schon, deine Tante Minnie hätte sterben können und du wärest gekommen!“ „Ich habe keine Tante Minnie.“ Aber sie meint, sie würde einfach nur nach Hause wollen. „Wieso so eilig?“ Plötzlich versucht er, ihren Mantel auszuziehen. „Was tust du da?“ „Ich höre auf mein Gefühl.“ Er beugt sich hinunter, um ihren Nacken zu küssen, aber Lindsay reißt sich los und stößt ihn von sich: „Dann sag deinem Gefühl mal, es soll auf das hier hören!“ Sam lacht nur, Lindsay habe doch von Anfang an mit ihm ficken wollen! Die starrt ihn völlig entsetzt an: „Ich will, dass du gehst. Sofort!“ Sam zuckt mit den Schultern na gut, aber ihn könne sie nicht hereinlegen – genauso wenig wie sich selbst. Lindsay folgt ihm wutentbrannt, er solle ja nicht wagen, ihr zu sagen, wie sie sich fühlen müsse! Sie könne überhaupt nichts für ihn empfinden, denn sie ist ja lesbisch! Da küsst er sie auf einmal leidenschaftlich, sie stößt ihn weg, zieht ihn dann aber wieder zu sich heran und küsst ihn ebenfalls. Ihr Top verschwindet, er zieht ihren Slip nur bis zu ihren Knien und hebt den Rock nur an, als er sie hochhebt, gegen eines seiner Bilder presst und sie fickt wie ein Stück Fleisch. Lindsay stöhnt und schreit so laut, sie haben Glück, dass sie allein sind. Ben sitzt in Anthonys Studentenwohnung, der immer noch völlig begeistert von dem Vortrag redet und seinem ehemaligen Professor ein weiteres Glas Wein einschenken möchte. „Anthony“, Ben lacht, „ich sollte wirklich nicht... .“ „Bitte, jetzt müssen Sie mir aber helfen, die Flasche leer zu machen.“ Er gibt nach, nimmt einen weiteren Schluck, als Anthony ihn plötzlich küsst. Ben ist überrumpelt, er tut gar nichts, bis der Student sich wieder einige Zentimeter von ihm entfernt, die Hand aber nicht von seiner Wange nimmt. „Anthony“, beginnt Ben leise, „wenn das der Sinn und Zweck der ganzen Sache war, dann hast du einen Fehler gemacht.“ Aber Anthony widerspricht, das glaube er nicht. „Ich habe einen Partner und einen Pflegesohn.“ Anthony öffnet den obersten Knopf von Bens Hemd: „Ich bitte um nichts, was ich nicht haben kann – alles, was ich will, ist das hier.“ Er küsst jeden Zentimeter Haut, den jeder neue geöffnete Knopf freigibt. „Seit ich dich zum ersten Mal getroffen habe, habe ich über dich fantasiert... dich bewundert...“, Ben schließt die Augen, „...ich möchte so sein, wie du.“ Anthony küsst erneut Bens Lippen: „Ich möchte, dass du mir die Gabe schenkst.“ Ben löst den Kuss abrupt... „Was?“ „Du sollst der jenige sein.“ „Anthony – „ „Mach mich Positiv. Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis ich es kriege. Alle meine Freunde, die konvertiert wurden, haben gesagt, dass sie sich frei fühlen. Sie müssen sich nun endlich keine Sorgen mehr darum machen!“ Ben schaut Anthony, der das offensichtlich ernst meint, mit einer Mischung aus Unglaube und Abscheu an, doch das hindert den Studenten nicht daran, zwischen seine Beine zu greifen. Da steht er auf, und nimmt sich seine Jacke: „Es ist spät. Ich sollte nach Hause gehen.“ Ohne ein weiteres Wort hinterlässt er einen verletzten, verwirrten Anthony. Im Loft bereitet Justin den magischen Tee des Chinesen zu. „Das stinkt wie Jack Scheiße.“, ist Brians erste Reaktion, „Ja würde mich nicht wundern, wenn das auch da drin wäre …“, sagt Justin nachdenktlich, aber Brian trinkt das Gebräu tatsächlich, vermutlich so wild darauf, endlich wieder zu ficken, dass ihm jedes Mittel recht ist. Justin fragt ihn gespannt nach einem Kuss, ob er irgendetwas fühlt, aber das ist nicht Fall. Brian sagt aber, es würde sicherlich besser werden, wenn dieser Zaubertrank auch dafür sorgen würde, dass er sich nicht ständig an das erinnern würde, was nicht mehr da sei, und an dessen Stelle jetzt ein Stück Plastik sitzt. Oder wenn er dafür sorgen würde, dass er nicht ständig vor sich sieht, wie sie diesen blutigen, kranken Hoden aus ihm rausziehen. Und vielleicht auch, wenn er dafür sorgt, dass er sich von den Strahlungssitzungen bei denen sie ihn knusprig braten nicht mehr so scheiße fühlt, dass er am liebsten ein Loch graben und sich darin verstecken möchte – nur leider ist er dazu zu sehr mit kotzen beschäftigt. „Wer weiß. Vielleicht bekomm ich ihn dann hoch.“ Justin massiert seine Schultern, um ihm wenigstens irgendwie zu helfen. Das orange Licht der Morgensonne strömt schon durch das Haus als Lindsay vorsichtig aus dem Badezimmer tritt, frisch geduscht, gekleidet in ein Top und eine bequeme Hose. Sie legt sich nur zaghaft in ihr Bett. Melanie wacht auch, streichelt ihren Rücken: „Du bist ja ganz nass“, sagt sie schlaftrunken, und fragt dann, wie die Eröffnung lief. „Praktisch ausverkauft.“ „Toll“, Melanie lächelt stolz, „bist du nicht froh, dass ich dich gezwungen habe, hinzugehen?“ Mel dreht sich wieder um und schläft ein, aber Lindsay starrt noch eine ganze lange Weile regungslos vor sich hin und scheint wie betäubt - aber den Tränen nahe. Debbie kniet in der Kirche und betet laut zu Gott: Er wisse ja, sie käme nicht oft hierher... wenn’s um Homosexuelle und Abtreibung geht sei die Kirche eben einfach scheiße. Aber es gehe ja auch gar nicht um sie, sondern um ihren Bruder Vic: „Pass auf ihn auf, ja?“ Und noch etwas: „Brian Kinney – ich bin mir sicher, du hast von ihm gehört. Er würde nicht wollen, dass ich dir das sagen, aber das größte seiner Organe ist sein Herz!“ Ihr Stimme zittert, und sie spricht sehr leise weiter: „Bitte, Gott... lass ihn gesund werden. Bitte.“ Auf dem Weg nach draußen trifft sie jedoch Joan, Brians Mutter, die ihr ihr Beileid wegen Vics Tod bekundet. Als sie ihre Schwester verlor fühlte sie sich, als sei ihr auch die beste Freundin, ihre Stärke, ihr Vertrauen genommen worden. Debbie bringt es nicht über sich, es Joan nicht zu sagen: „Wann hast du das letzte Mal mit Brian gesprochen?“ „Es ist eine Weile her.“ „Nun... du willst ihn vielleicht anrufen.“ „Ich glaube nicht, dass er mir irgendetwas zu sagen hat.“ „Ja, aber vielleicht willst du ihm etwas sagen.“ Ted starrt auf sein Telefon, als sei es E.T. oder noch schlimmer, Alf. „Ich hab ihn.“, „Wen?“ fragt Emmett, der gerade einige Blumen dekoriert. „Drew Boyd hat ja gesagt. Er will das Model für Brown Athletics sein.“ Emmett grinst triumphierend, „ist doch gar nicht so erstaunlich, sie zahlen ihm immerhin eine Millionen Dollar.“ „Woher weißt du das?“ „...tun sie doch, oder?“ „Ja, aber...“ „Also, warum die Aufregung!“ Ted schaut Emmett erstaunt an, beginnt, etwas zu sagen, beendet aber seinen Satz dann mit einem „vergiss es“. Leicht gereizt teilt Emmett ihm mit, dass er es einfach hassen würde, wenn Ted das tue. „Ich muss dich dann zehn Minuten darum anbetteln, mir zu sagen, was du sagen wolltest!“ Ted schaut ihn halb überrascht, halb beleidigt an: „Wenn es dich so sehr stört, warum hast du dann nie was gesagt?“ „Weil du dann nur schmollen würdest und ich dich weitere zehn Minuten davon überzeugen müsste, dass ich dich liebe, also kannst du’s mir einfach sagen?!“ Ted sitzt mit verschränkten Armen auf der Couch: „...ich hab’ vergessen, was ich dir nicht sagen wollte.“ Emmett hilft seinem Gedächtnis auf die Sprünge, und Ted bringt seinen Satz zu Ende: Es sei so unglaublich, dass Drew Boyd ja sagte, weil Ted sich sicher war, er würde es tun, und Brian ihn umbringen. „Aber das ist nicht passiert.“ „Und alles dank dir.“ „Mir?“, fragt Emmett nervös. „Ja, du bist doch der, der ihn vorgeschlagen hat.“ Em atmet auf und Ted sieht aus als würde er vor Stolz platzen. Ben besucht Anthony in der Bücherei, um einige Bücher auszuleihen. „Professor Bruckner.“ „Anthony—“ „Ben, ich entschuldige mich für letzte Nacht. Ich wollte dich nicht in eine unangenehme Lage bringen.“ „Sie war nicht unangenehm, viel mehr erschütternd! Herauszufinden, dass du von mir das Geschenk haben wolltest... .“ „Du bist und bleibst meine Inspiration.“ „Dann höre auf mich!“ Ben lehnt sich eindringlich über den Schalter: „Du hast keine Ahnung, was es heißt, HIV zu haben, kein Buch und kein Vortrag könnte das beschreiben, als glaub mir wenn ich sage, du willst das ni—“ Aber Anthony offenbart ihm, dass es zu spät ist. Er war am gestrigen Abend auf einer „ Konvertierungs-Party“, wo er mit Sex ohne Kondome mit circa einem Dutzend Kerle hatte. Bens Miene ist wieder diese Mischung aus Abscheu und Unglaube. „Anthony, um Gottes Willen –„ „Hoffentlich hat es geklappt. Ich sollte es in ein paar Wochen wissen – genau dann, wenn diese Bücher wieder hier sein sollten“, schließt Anthony. Ben sucht noch, den Mund geöffnet, nach den richtigen Worten, aber es ist tatsächlich zu spät. Joan ist in Brians Büro. In Kinnetik. In Brians Büro! Das sie für sehr beeindrucken hält. „Es freut mich, dass es so gut läuft.“ „Mich auch.“ Joan berichtet, dass sie „diese Debbie Novotny“ in der Kirche getroffen habe. Brian fühlt sich in der Gesellschaft seiner Mutter offensichtlich unwohl, befangen und... eingeschüchtert? „Wie ihr armer Sohn jemals überlebt hat...“ „Vielleicht, weil sie ihn geliebt hat.“ Nachdem er es gesagt hat, beißt sich Brian auf die Lippen, und Joan schweigt kurz, dann beteuert sie, und auch sie würde ihn lieben, woraufhin Brian ungläubig schnaubt. „Das ist die Wahrheit... und deswegen tut es auch so weh, dass ich es von ihr hören musste, und nicht von dir.“ Brian schaut sie für einen Moment an, als sei er immer noch ein kleiner Junge, als würde er tatsächlich Unrecht getan haben, als wäre er hilflos. „Warum hast du es mir nicht erzählt?“ Der Moment geht vorbei: „Wieso sollte ich?“, fragt er schnippisch. „Damit ich dir helfen kann.“ Er schüttelt den Kopf, schaut sie wieder an und erwidert mit weicher Stimme, er sei ein großer Junge, er könne sich selbst anziehen. „Ich meinte, für dich beten! Dir helfen, Gottes Plan zu sehen.“ Brian lacht spöttisch: „Gott hat einen Plan?“ Aber Joan lässt sich nicht darauf ein: „Er hat dich aus einem Grund verschont. Weißt du, wieso?“ Brian schlägt vor, um sie zu quälen, natürlich! Denn kein Märtyrer sei jemals heilig gesprochen worden ohne einen Haufen Scheißprobleme! „Nun, St. Joan, sag hallo zu deinem Haufen Scheißprobleme“, sagt er mit offenen Armen. Joan stützt sich auf den Tisch auf, eine entschlossene, kampfbereite Frau: „Brian, wie sehr du mich auch immer hasst, du bist immer noch mein Sohn, und ich will dich immer noch vor dem ewigen Fegefeuer bewahren! Jedes Mal, wenn du etwas tust, dass sie Bibel ausdrücklich als Sünde bezeichnet, fügst du eine weitere Ewigkeit zu deinen Qualen hinzu.“ Brian murmelt bloß: „Ich wünschte, ich würde es tun.“ „Es bringt Jesus zum Weinen, dass du gesündet hast – aber nur du...“, und da nimmt ergreift sie seine Hände, mit Liebe, die nur eine Mutter aufbringen kann, „...kannst dich selbst vor Gotts Bestrafung retten.“ Brian starrt sie fassungslos an: „Du glaubst, dass Gott mir Krebs gegeben hat, um mich zu bestrafen?“ Joan beteuert, er könne sich immer noch ändern, es sei noch nicht zu spät. „Ach?“ Aber es würde nicht leicht sein. Er müsste Versuchungen widerstehen, stark sein, hart werden! „Ich will hart sein, Mom. Du hast gar.keine.Ahnung, wie gerne ich hart wäre.“ Sie lässt seine Hände los, dreht sich um, um zu gehen, und Brian beginnt, zu schreien: „Guter Gott, mach mich hart, damit ich JEDEN heißen Typen FICKEN kann, den ich sehe! Das ist der Grund, warum Gott mir eine zweite Chance gegeben hat, Mom! Damit ich das eine Ei benutzen kann, das mir noch bleibt!“ „SCHANDE!“, ruft Joan, nahe den Tränen, als sie die Bürotür aufstößt, „Schande über dich!“ Aber Brians Schreie folgen ihr noch bis hinaus: „Wenn ich eine Ewigkeit an Ewigkeiten in der Hölle verbringe ist das immer noch besser als einen guten Tag im Himmel mit dir!“ Seine Mitarbeiter werfen ihm seltsame Blicke zu, Brian stürmt wutentbrannt zurück in sein Büro... und merkt dort auf einmal, dass der gute Gott ihm einen großen, großen Wunsch erfüllt hat. Seine Hand wandert auf seinen Schritt. Oh Gott, es ist ein Wunder! Brian atmet tief und erleichtert durch und schaut gen Himmel. „Danke!“ – und dreht sich sofort um um zu gehen. Emmett erzählt Drew in ihrem Hotelzimmer, sie liegen noch nackt im Bett, von einem Traum, den er hatte: Ein überlebensgroßes Bild von Drew, groß wie ein Hochhaus, in seiner Unterwäsche, war auf dem Time Square angebracht. Und Drew wisse ja, dass Emmett so einen kleinen Fetisch bezüglich der Größe hat, auf jeden Fall kletterte Emmett dort hoch und Drew hatte ja so einen Steifen, der reichte über den halben Time Square! Drew lacht. Emmett berichtet weiter, er habe auf jeden Fall Drew einen geblasen, während er an diesem Ding hing, als Drew auf einmal abspritzte, es war wie ein Wasserfall, auf dem Emmett nach unten in die Menge surfte, wozu Mamma Mia gespielt wurde! Drew sagt eine Weile gar nichts, dann tippt er auf Emmetts Brust: „Du bist ein wirklich komischer Kerl.“ Emmett lacht: „Ich glaube es heißt, dass ich Angst habe, nur noch ein weiteres Gesicht in der Menge zu sein, wenn dich der Rest der Welt erst einmal gesehen hat.“ Das war sehr unverblümt, sehr Emmett, und es wird belohnt. Drew küsst ihn auf plötzlich. Nicht lang, nicht zärtlich, nicht leidenschaftlich, aber er küsst ihn. „Warum hast du das gemacht?“ „Weil ich es wollte.“ Brian schaut sich suchend im Babylon um, und findet seine Beute. Er schlingt beide Arme um Justin und hebt seinen Freund begleitet von einem sprühenden Kuss in die Luft. Justin ist überwältigt: „Was steht denn an?“ „Lustig, dass du fragst!“ Brian schaut vielseitig nach unten. „WHOW!?“, ruft Justin ungehalten. Brian hebt beide Arme und dreht sich zur Begutachtung einmal um sich selbst. „Ist das nicht eine Schönheit?!“ Brian zieht ihn wieder zu sich heran, küsst ihn erneut: „Und Freude bis in alle Ewigkeit!“ Er hebt seinen Freund erneut von den Füßen, dann betreten sie Hand in Hand den backroom. „Also hat der chinesische Tee wirklich funktioniert?“ „Hmhmm.“ Sie küssen sich wieder, Brian lehnt sich gegen eine Wand: „Lass uns einfach sagen, Gott hat mir eine zweite Chance gegeben.“ Dann sinkt Justin auf die Knie und Brians Gesicht verzieht sich zum ersten Mal wieder aus purer Glückseligkeit, sein Kopf angelehnt an die Wand. Brian Kinney ist zurück! Ben wartet ungeduldig auf Michael, der schließlich, ein Manuskript in der Hand, ins Wohnzimmer tritt. „Möchtest du nach dem letzten Mal wirklich meine Meinung hören?“ Ben bejaht, und Michael holt tief Luft: „Meine ehrliche Meinung ist … Es ist brillant. Und das meine ich ernst. Erst fand ich es unglaublich und sogar verabscheuungswürdig, dass jemand HIV-positiv sein wollen würde... aber am Ende habe ich den Typen richtig bemitleidet.“ Er tritt noch einen Schritt näher. „Und es braucht einen richtig guten Autoren, um das hinzukriegen.“ Ben lächelt und küsst Michael impulsiv, bevor er seinen Freund umarmt. Erst, als sie sich wieder loslassen, fragt er, wie der Ausflug ins Einkaufszentrum war. Michael lacht, er habe nachgegeben und Hunter die Jeans gekauft, aber dafür habe der auch ihnen etwas geschenkt! Michael legt eine CD ein, und das Lied, das aus den Lautsprechern tönt ist I can’t fight this feeling anymore. Ben und Michael müssen beide lachen, der Anfang des Liedes typisch 80er-Jahre-Schnulze, aber tanzen ein paar Schritte zu dem Liebeslied, bis Ben Michael zu sich heranzieht und sie hin und her wiegen. Michaels Gesichtsausdruck ändert sich, von vergnügt zu... nicht besorgt, aber bedrückt: „Weißt du, welcher Teil mir am besten gefallen hat? Als der, der das Geschenk geben sollte sich entschloss, nicht mit dem HIV-Jäger zu schlafen, sondern zu seinem Partner zurückzukehren.“ Ben lächelt, und unwillkürlich umarmen sich beide fester, während sie immer weiter tanzen, I can’t fight this feeling anymore...
“And I can’t fight this feeling anymore.
Cause I can’t fight this feeling anymore. |
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