Name: Brian A. Kinney
Alter: 35 Jahre
Beruf: Gründer und Leiter der erfolgreichen Werbeagentur Kinnetik
Hobbys: Sex, Drogen und Sex
Besonderheiten: Er ist König der Liberty Avenue, dem Schwulen-Szenenviertel von Pittsburgh. Es gibt keinen Mann, der ihn nicht begehrt und es gibt keinen gutaussehenden Mann, den er noch nicht hatte. Er tut grundsätzlich nie das, was man von ihm erwartet und verspricht nie jemandem zu viel. Sex mit Brian Kinney ist ein Grund dazu, schwul zu werden und gilt unter dem bereits schwulen Teil der Bevölkerung als das Nonplusultra – es ist eine Freikarte für eine Reise nach Eden und wieder zurück.
Das Vokabular keiner Sprache ist umfangreich genug, um Brians Komplexität zu beschreiben: Er ist gnadenlos ehrlich, einflussreich, intelligent und ein mächtiges Sexsymbol, außerdem kontrollbesessen und gerne wohlhabend. Brian Kinneys Schönheit, Charme und Ausstrahlung kennen keine Grenzen (die Eitelkeit bleibt nicht aus). Er ist stolz darauf, schwul zu sein, ungewöhnlich mutig und reagiert auf Diskriminierung von Homosexualität stets mit Wut. Selbst wenn er betrunken oder in Rage ist, hat er immer eine schlagfertige, sich beißendem Sarkasmus bedienende Antwort parat. Brian behauptet, nicht an Liebe, sondern nur an Sex zu glauben und richtet sein ganzes Leben nach seinem Leitsatz: „No excuses, no apologies, no regrets.“ (Keine Ausreden, keine Entschuldigungen, keine Reue)
Macht, Reichtum, Schönheit und viel Sex: Brian Kinney hat alles das, was ein Mann begehrt; aber auch sein Leben ist nicht perfekt und hat schon gar nicht perfekt angefangen:
Er wurde im Jahre 1970 in Pittsburgh als Sohn von Jack und Joan Kinney geboren und hat außerdem eine ältere Schwester, Claire. Seine Kindheit und Jugend waren gezeichnet von Armut, stetiger Unsicherheit und den zerrütteten Beziehungen der Personen, die sich und ihn eigentlich lieben sollten. Seine Eltern sind beide Alkoholiker und hassen sich. Brian musste sich allein durchschlagen, bis er mit 14 Jahren Michael Novotny kennen lernte. Die zwei besuchten dieselbe High School und wurden beste Freunde; Brian beschützte seinen „Mikey“ vor gewalttätigen Mitschülern und im Gegenzug hielt Michael ihn davon ab, die Schule in die Luft zu sprengen. Die zwei konnten damals und können auch noch heute nicht ohneeinander.
Durch harte Arbeit, seine überdurchschnittliche Intelligenz - aber in erster Linie dank seines Talents für Fußball - schaffte Brian es, ein Stipendium für ein College zu erwerben. Dort lernte er Lindsay Peterson, seine zweite Freundin, kennen. Sie hatten einige Male Sex miteinander, doch heute beschränkt sich ihre Beziehung auf eine liebevolle Freundschaft.
Mit viel Talent, Können und Ehrgeiz kämpfte Brian sich Stück für Stück die Karriereleiter einer Werbeagentur empor. Mit 31 Jahren ist er Partner in der besagten Agentur und der beste Spezialist für Werbung in ganz Pittsburgh; dadurch kann er sich ein mit italienischen Designermöbeln eingerichtetes Loft leisten.
Brian hat 20 bis 30 verschieden Sexpartner im Monat, geht durchschnittlich sechsmal die Woche zu Woddy’s (einer Schwulenbar) und Babylon (dem top Schwulen-Tanzclub) und hat Promiskuität neu definiert. Bei Sex gibt es für ihn nur eine Regel: Niemals ohne Kondom. Seine anderen beiden Regeln, niemals ein Kerl zweimal und immer oben liegen, hat er für Justin bereits gebrochen.
Fünf Jahre nach seiner Begegnung mit Justin, dem One-Night-Stand, das einfach nicht abhauen wollte, hat sich Brian einerseits sehr verändert und andererseits gar nicht: Er ist noch immer der unangefochtene König der Liberty Avenue, ein Freund wie kein Zweiter in Zeiten der Not und gibt Promiskuität Tag für Tag eine neue Bedeutung. Aber das ist nicht mehr alles: Dank Justin liebt Brian – always has, always will.
“I don’t believe in love, I belive in fucking. It’s honest, it’s efficient. You get in and out with a maximum of pleasure and a minimum of bullshit. Love is something straight people tell themselves they’re in so they can get laid. And then they end up hurting each other because it was all based on lies to begin with.”
– Brian Kinney
Weiterführende Links:
Brian Kinney.net: Nette Fanseite (Achtung: Spoiler!)
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Name: Gale Harold
Taufname: Gale M. Harold III.
Geburtsdatum: 10. Juli 1969
Geburtsort: Decatur, Georgia, USA
Sexuelle Orientierung: hetero
aktuelle Projekte:
Desperate Housewives (Jackson)
Falling for Grace (Andrew)
Gale Harold schützt Details über sein vergangenes wie gegenwärtiges Privatleben, deswegen ist wenig darüber bekannt. Geboren und aufgezogen wurde er in Georgia, Atlanta. Mithilfe eines Fußballstipendium, welches er in der High School erwarb, besuchte er die American University in Washington DC. Dort arbeitete er auf einen Abschluss in den Freien Künsten, romantische Literatur hin, doch aufgrund von Meinungsverschiedenheiten zwischen ihm und seinem Trainer verließ Gale die Universität schon nach 1 1/2 Jahren. Er ging nach San Francisco um dort Kunst zu studieren, doch nachdem er sein Stipendium mehr oder weniger verschwendet hatte, musste er andere Pläne machen.
Suzy Landau brachte ihn schließlich dazu, Schauspieler zu werden (wir sind bereit, dieser Frau auf Knien dafür zu danken). Nachdem man Gale dem Regisseur und Schauspieler Joan E. Scheckel vorgestellt hatte, beschloss er nach LA umzuziehen und brachte eine dreijährige Schauspielausbildung hinter sich. Diese führte dazu, dass er sein Bühnendebüt als „Bunny“ in Gillian Plowmans Me And My Friend hinlegte. Desweiteren war er in den Theaterstücken 36K (Paul Scheuring), A Noise Within, The Misanthrope und Cymbeline zu sehen.
Sein New York Bühnendebüt hatte er mit dem Stück Uncle Bob von Austin Pendleton.
Dann begannen die Dreharbeiten an Queer as Folk, die Gale fünf Jahre lang auf Trab hielten. Die Rolle als Brian Kinney verschaffte ihm endlich den so wohl verdienten Ruhm und die nötige Anerkennung. Seine weiteren Filme umfassen unter anderem
36K (2000), Mental Hygenie (2001), Rhinocerous Eyes (2003), Particles of Truth (2003), Wake (2003) und Father and Sons (2005). Inzwischen hat sich diese Liste um East Broadway (2005), The Unseen (2005), Martha Behind Bars (2005) und Life on the Ledge (2005) erweitert.
Zu seinen Fernsehproduktionen zählen Gastauftritte in der Serie Street Time in den Folgen 2.08 (Gone) und 2.09 (Get Up, Stand Up), außerdem in der Folge 4.24, Perfect, der Serie Law & Order: Special Victims Unit - beides im Jahre 2003.
2006 ging seine Karriere nach Queer as Folk ungehindert weiter: Für zwei Folgen, Dedication und Unannounced, war er in der Serie The Unit zu sehen. Außerdem spielte er ebenfalls in zwei Episoden der Serie Deadwood als Wyatt Earp. Von September bis Oktober hatte er die Hauptrolle des Agent Kelton in der prestigeträchtigen Hollywoodserie Vanished inne.
Bis zum 20. Januar 2007 beschäftigte er sich mit dem Theaterstück Suddenly Last Summer in New York, außerdem feierte der Film Scott Walker: 30 Century Man, an dem er als Co-Produzent mitgewirkt hat, am 30. Oktober 2006 in London Premiere und wurde zur Vorführung auf der 57. Berlinale im Februar 2007 eingeladen. Die Veröffentlichung in den Kinos Großbritanniens fand am 27. April 2007 statt, inzwischen ist er auch auf DVD erschienen. 2008 landete er dann seinen nächsten großen Coup, eine große Rolle in der erfolgreichen Serie Desperate Housewives. Während der Dreharbeiten erlitt er einen schweren Motorradunfall, befindet sich aber auf dem Weg der Besserung.
Wie die meisten Schauspieler, die in Queer as Folk mitgewirkt haben, ist auch Gale Harold mit vielen Talenten gesegnet: Er hat in seinem Leben schon eine Menge ausprobiert: Fußball spielen, die visuellen Künste, an seinem Motorrad herumbasteln und Gittarre spielen. Wir können wirklich dankbar dafür sein, dass er letztendlich doch noch zur Schauspielerei fand!
Um jemanden wie Brian Kinney glaubwürdig darzustellen braucht es Können, das Gale Harold eindeutig hat. Queer As Folk wird zu recht für seine Schauspieler bis in den Himmel gelobt und Gale sticht unter ihnen als besonders gut hervor.
Weiterführende Links:
IMDB-Profil inklusive Minibiographie & guter Filmographie
Gale-Online.net: gute inoffizielle Seite mit allem, was man wissen muss
(Achtung: Spoiler in Form von Bildern von späten Queer as Folk Staffeln, relativ ungefährlich, sofern man nicht darauf klickt!)

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