Name: Jennifer Taylor
Alter: späte Vierziger
Beruf: Immobilienhändlerin
Hobbys: ihre Kinder, Architektur/Ausstattung von Wohnungen/Häusern...
Besonderheiten: Jennifer ist das, was manche als „normal“ bezeichnen würden; zumindest zählt sie wohl eher zur Durchschnittsbevölkerung als alle anderen Charaktere. Sie weiß kaum etwas über Homosexualität und drückt an einigen Stellen die Überforderung aus, die der Zuschauer vielleicht empfinden mag.
Jennifer ist im Grunde genommen eine typische, aber gute Mutter: Sie ist unterstützend (auf den meisten Gebieten), macht sich ununterbrochen Sorgen um ihre Kinder, insbesondere um Justin, und sieht diese immer noch als jung und naiv an. Sie zeichnet sich aber besonders durch Tapferkeit, Besonnenheit und Höflichkeit aus. Niemand drückt sich gewählter aus, niemand hat bessere Manieren (nicht einmal Lindsay) und einen Teil davon hat sie erfolgreich an ihre Kinder weitergeben können. Jennifer ist eine starke Frau, nicht leicht unterzukriegen und selbstständig. Sie braucht keine Hilfe und wahrt (fast) immer ihr stilvolles, höfliches Auftreten.
Über ihre Vergangenheit ist beinah nichts bekannt; offensichtlich waren ihre Eltern ähnlich wohlhabend wie sie und ihr Mann heute und ermöglichten ihr eine Ausbildung zur Immobilienhändlerin. Sie heiratete Craig und wurde kurz danach wohl mit Justin schwanger. Seitdem kümmert sich um den Haushalt und ihre Kinder, denn einige Jahre später folgte Molly Taylor ihrem großen Bruder. Als Justin sein Coming-Out hatte brach ihre gute Vorstadtwelt zusammen: Sie erfuhr, dass Craig sie betrogen hatte, und schließlich ließen sie sich scheiden. Sie machte ein furchtbares Trauma durch, als Justin an seinem Abschlussball mit einem Baseballschläger ins Koma geschlagen wurde. Erst gab sie Brian die Schuld, und noch immer wäre er wahrscheinlich nicht ihre erste Wahl.
Jennifer glaubt an die Kraft von Worten, an die Fähigkeit, alle Problem durch Reden beseitigen zu können. Mit Debbie verbindet sie bald eine immer tiefere Freundschaft, die die gute Hausfrau und Mutter in leicht überforderndes Territorium führen wird. Während ihr Ex-Mann immer noch Ärger macht, wird sie weiter und weiter in die kleine Gruppe von Verrückten auf der Liberty Avenue integriert, mit dem zu rechnenden Risiko für Leib und Leben.
“I’m still your mother and you’re still my son and I still love you.”
– Jennifer Taylor
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Name: Sherry Miller
Geburtsort: Tonoka, Alberta, Kanada
Sexuelle Orientierung: hetero
”
Sherry Miller war Tänzerin und Sängerin, bevor sie erst in ihren Dreißigern mit dem Schauspielen begann. Die allein erziehende Mutter von drei Kindern, die sich von ihrem Mann scheiden ließ, braucht das Geld dringend und wirkte deswegen in zahlreichen Produktionen mit, als Schauspielerin wie auch als Set Designerin. So entstand eine lange Liste von Filmen, Fernsehserien und Gastrollen, mit denen sie sich und ihre Kinder finanziert. Wenn sie gerade nicht arbeitet mag sie es, zu lesen, Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und zu segeln. Sie lebt mit ihren zwei Töchtern und ihrem Sohn zur Zeit in Toronto, Kanada, doch ab und zu ist die Familie auch in Los Angeles anzutreffen.
Ihre Filmographie ist, milde gesagt, beeindruckend; ihr Debüt fand ihm Jahre 1971 in der Kinderserie Polka Dot Door statt; danach folgte eine zehn Jahre lange Pause, die von Utilities schließlich gebrochen wurde. Sieben Jahre später folgte Separate Vacation und 1990 E.N.G. . Erst ab 1994 drehte sie regelmäßig, unter anderem:
The Larry McLindan Story (1994)
Johnny Mnemonic (1995)
Rent-A-Kid (1995)
Sabrina – Total Verhext (1996)
Shadow Zone – The Undead Express (1996)
This Matter of Marriage (1998)
Dead Husbands (1998)
The Virgin Suicides (1999)
Tribulation (2000)
Dann kam Queer as Folk. Im Gegensatz zu den meisten der anderen Schauspieler hatte Sherry noch Zeit für mehrere andere Projekte, und hörte auch danach noch nicht auf:
Laughter on the 23rd Floor (2001)
Murder Among Friends (2001)
A Killing Spring (2002)
Crossing the Line (2002)
This Time Around (2003)
Stephen King’s Kingdom Hospital (2004)
Absolution (2006)
It’s a Boy Girl Thing (2006, noch in der Nachproduktion)
The Best Years (2007, Vorproduktion, Fernsehserie, als Dorothy O’Sullivan)
Außerdem hatte sie bereits zahlreiche Gastrollen inne; ihre gesamte Filmographie umfasst trotz ihren noch relativ jungen Alters beinah 60 Produktionen, und es ist kein Ende in Sicht.
Weiterführende Links:
IMDB Profil
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