Name: Justin Taylor
Spitzname: Sunshine („Sonnenschein“)
Alter: 19 Jahre
Beruf: arbeits- und ausbildungslos
Hobbys: zeichnen, malen, tanzen, Sex
Besonderheiten: Justin wird zu einem Mann, der weiß, was er will, schätzt, was er hat, und nichts für unmöglich hält. Er ist stark und handelt ohne Rücksicht auf Verluste für sich selbst, doch noch immer wütet in ihm der Kampf um Reife, die er noch nicht besitzt.
Justin Taylor ist ein rebellischer aber hilfsbereiter, hartnäckiger, intelligenter junger Mann, der sich von nichts und niemanden unterkriegen lässt. Seine Eltern haben ihm gute Manieren und Höflichkeit anerzogen, doch er weiß auch, wann er sagen muss, was auf seiner Zunge brennt. Nach dem Abschlussball hat er einen Teil seiner Unschuld für immer verloren, doch hier ist es noch lange nicht für ihn vorbei: das Leben (und Brian) machen ihn zu einem selbstbewussten, selbstständigen, mutigen Mann; zu jemanden, der sich nicht scheut gegen mächtige Politiker anzutreten, seine Rechte zu verteidigen, seine Meinung zu sagen, seinen eigenen Weg zu finden und sich ins Ungewisse zu stürzen.
Jetzt ist er gebildet, schlagfertig und zielstrebig und außerdem nahezu hyperaktiv. Hinzu kommt, dass er ungewöhnlich attraktiv ist und natürlich steht ihm die ganze Serie hindurch seine Jugend rein optisch betrachtet hilfreich zur Seite. Er ist künstlerisch sehr talentiert und erschafft in der Praxis mit einem Computer digitale Kunst, seit ihm die Kraft seiner Zeichenhand am Abschlussball genommen wurde. Langsam gewinnt er sie jedoch zurück, Stück für Stück, immer mehr und mehr.
Justin verbrachte eine behütete Kindheit unter der Obhut seiner Mutter Jennifer Taylor, die sein Talent für Kunst von Anfang an unterstütze, und seines Vaters Craig Taylor, der von seinem Sohn erwartete, in seine Fußstapfen als Geschäftsmann zu treten. Außerdem hat er eine jüngere Schwester, Molly Taylor. Gemeinsam hegten sie ein friedliches Familienleben. Justin war und ist recht ungesellig und gewann nie wirklich Freunde, außerdem interessierte er sich nicht für Sport, sondern für Kunst und war sensibler als die meisten anderen Jungen. Seine Mutter kaufte ihm bereits Buntstifte, als er noch in der Wiege lag und förderte ihn schon, bevor das ganze Ausmaß seines Talentes sich zeigte. Er besuchte eine private High School, St. James Academy, und erhielt hervorragende Noten, obwohl er viele Unterrichtsstunden damit verbrachte, seine Mitschüler in verschiedenen Stadien der Be- und Entkleidung zu zeichnen. Als sein Vater erfuhr, dass er schwul ist, warf er ihn aus dem Haus. Justin zog erst bei Brian, dann dauerhaft bei Debbie ein. Seine Mutter verstand nach einiger Zeit, dass sie ihren Sohn immer noch genauso sehr liebt wie vor seinem Coming-Out und ihre gute Beziehung wurde wiederhergestellt; sein Vater jedoch verzieh ihm nie, und Justins Eltern trennten sich. Er hat nur eine, dafür aber eine sehr gute, Freundin: Daphne Chanders. Sie vertrauen einander bedingungslos.
Was denkt Justin über Selbstjustiz? Was, wenn er eine Pistole in der Hand hält? Was, wenn ein guter Freund zusammengeschlagen wird? Was, wenn Brian ein schlimmes Schicksal ereilt? Was, wenn auf einmal die Gelegenheit seines Lebens vorbeischaut, aber Opfer erfordert?
“I like dick. I want to get fucked by dick. I want to suck dick. I like sucking dick. And I’m good at it, too.”
– Justin Taylor


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Name: Randolph C. Harrison
Gebräuchlicher Name: Randy Harrison
Geburtsdatum: 02. November 1977
Geburtsort: New Hampshire, USA
Sexuelle Orientierung: schwul
aktuelle Projekte:
One Flew Over the Cuckoo’s Nest (Billy Bibbit)
Mrs. Warren’s Profession (Frank)
Schon mit sieben Jahren begann Randy im Rahmen von Theaterstücken auf der Bühne zu stehen, nachdem er eines mit seinen Eltern gesehen hatte. Im Alter von elf Jahren zog er mit seinen Eltern nach Alpharetta, ein Vorort Atlantas. Dort besucht er eine private High School, die ein hervorragendes Programm für darstellende Künste hatte; der damals eher schüchterne Junge war damals „im closet“, das heißt niemand außer einigen sehr engen Freunden wusste, dass er schwul ist.
Nach der High School ging er zur University of Cincinnati College Conservatory of Music, die er im März 2000 mit einem Abschluss ersten Grades (Bachelor) in den bildenden Künsten verließ.
Vor Queer As Folk verbrachte er seine Zeit auf der Bühne: Er spielte in den Stücken Hello Again, Shopping and Fucking und Children of Eden die Hauptrollen und wirkte außerdem professionell noch bei zahlreichen anderen mit, über die ganze USA verteilt. Seine Lieblingsauftritte waren unter anderem Violet im Ensemble Theatre of Cincinnati, 1776 im St. Louis Muicipal Theatre und West Side Story im Forestburg Playhouse, außerdem Produktionen von Shakespeares Ein Mittsommernachtstraum, The Realy Inspector Hound und A Cheever Evening.
Im Jahre 2000 sprach er dann für die Rolle des Justin Taylor vor und wurde für fünf Staffeln engagiert. Queer as Folk war Randys TV-Debüt, sein Film-Debüt war Bang Bang, You’re Dead im Jahre 2002.
Nach dem Ende von Queer as Folk hat sich Randy Harrison dazu entschlossen, zum Theater zurückzukehren, das er der Leinwand und dem Fernsehen vorzieht. So wirkte er seit dem Ende der Serie (2005) in dem Theaterstück Equus mit und zeigte sich außerdem in Wicked, einem Broadway Musical in New York. Dort lebt er auch zur Zeit. Nach einer kurzen Pause spielt er im Jahre 2006 in drei weiteren Produktionen mit: Im Rahmen des Alabama Shakespeare Festivals erneut in Shakespeares Ein Sommernachtstraum, während des Berkshire Theatre Festivals in Peter Shaffers Amadeus und im Oktober in Tom Crouchs An Oak Tree. Außerdem gründet er gemeinsam mit Marci Adilman The Arts Bureau, eine Vereinigung von Künstlern in Brooklyn, die für ein breiteres Publikum für ihre Mitglieder sorgen möchte. Januar bis März 2007 fand eine Aufführung des Stückes The Glass Menagerie von Tennessee Williams im Guthrie Theater statt. Als weitere Bühnenstücke stehen One Flew Over the Cuckoo’s Nest im Juli und Mrs. Warren’s Profession im August auf dem Plan.
Randy zeichnet sich besonders durch seine Vielseitigkeit aus: Er ist nicht nur ein überragend guter Schauspieler, sondern auch ein hervorragender Sänger und Künstler. Leider ist es unwahrscheinlich, dass wir Europäer ihn noch häufig zu Gesicht bekommen, denn er hat sich anscheinend dem Theater verschrieben.
Weiterführende Links:
IMBD-Profil
INSPIRATION - hervorragende, inoffizielle Randy Harrison Seite inklusive Biographie, Vorstellung seiner Theaterstücke und TV-Auftritte, Galerie, Fanliste, Multimedia etc. – wird allerdings nicht mehr geupdated
randy-harrison.co.uk - inoffizielle Fanseite mit aktuellen Neuigkeiten und Fanberichten
randyharrison-in.com - inoffizielle Fanseite mit interessante Bilder und Trivia

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