Wer ich eigentlich bin und was ich offline so tue?
Ich bin Anna, Grafik Design Studentin, Langschläferin, hoffnungsloser Kaffee-Junkie und dankbar dafür.
Wenn ich nicht gerade im Quelltext unseres Babys rumschreibe, verbringe ich meine Zeit mit Photoshop oder altmodisch mit Skizzenblock und Bleistift und studien-bedingt auch mit allen anderen Formen des künstlerischen Ausdrucks.
Wenn dann aber der Abend anbricht und auch das letzte Bild gezeichnet und die letzte Datei in Photoshop bearbeitet ist, treffe ich mich mit meinen Kommilitonen zu stundenlangen Pläuschchen, Koch-Nachmittagen oder DVD-Abenden mit reichlich Wein und SingStar ;).
Wie meine Queer as Folk-Sucht begonnen hat?
Es war ein dunkler Abend im Winter 2003 – ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen. *hach*
Ich lag in Schlafzimmer meiner Eltern auf dem Bett und schaute Fern. Irgendwie blieb ich bei MTV hängen. VH1 Totaly gay flimmerte über den Bildschirm und ohne ersichtlichen Grund schaute ich mir das an. (Besonders toll scheint es allerdings nicht gewesen zu sein – an mehr als ein paar Kerle in Autos auf einem Parkplatz kann ich mich nicht erinnern :P) Und dann! Das Showtime Logo, Epilepsie-Farben vor denen heiße Kerle tanzen – und eine Horde von Frauen in einem Wohnzimmer die „QUEER AS FOLK!“ rufen. Man erzählte von den unterschiedlichen Reaktionen, die diese Serie hervorruft, sah Ausschnitte aus der dritten Staffel (Wie Justin Brian einen blowjob in einer Seitenstraße gibt, hehe ;) ) – und obwohl der Part über QaF in diesem Vh1 Special gerade mal eine Minute und 35 Sekunden lang war, wusste ich „Das musst du dir ansehen!“ – und wo das geendet ist, ist ja bekannt ;)
Wie ich als Webmasterin dieser Seite geendet bin?
Fast 1 1/2 Jahre nachdem ich das VH1 Special gesehen hatte stolperte ich im Internet über Chrisses Livejournal nachdem eine Freundin aus Spanien mich an sie verwiesen hat – aus dem einfachen Grund, da Chrisse auch Deutsch ist - und es dauerte nicht lang, bis wir unsere gemeinsame Begeisterung für QaF entdeckten.
Eines Tages schrieb Chrisse, dass sie eine Page über QaF machen möchte und ob ihr jemand dabei helfen will. Ich schrieb sie an, da ich QaF unbedingt promoten wollte, mich schon lange mit HTML und Webdesign beschäftigt hatte und weil das, was sie bisher auf die Beine gestellt hatte (Sorry Sunshine XD) einfach schrecklich aussah *g* und fragte, ob ich helfen kann.
Eigentlich wollte ich nur mit dem Quelltext helfen und sie die Sache dann alleine weiterführen lassen. Aber irgendwie kam es gar nicht so weit – denn plötzlich war ich mitten drin, schrieb nicht nur Quelltexte sondern wir begannen, zusammen zu gestalten, diskutieren, Ideen auszutauschen – und irgendwann war es klar „Das ist unser Baby.“
Was genau ich als Webmasterin von qafgermany.de mache?
Ich bin immer auf der Suche nach Neuigkeiten über die Cast und update sie, beantworte e-mails und shoutbox Einträge, bin für das Aussehen der Site und neue Layouts zuständig, schmeiße diese über den Haufen, überlege sie mir neu, teile sie Chrisse mit, welche grundsätzlich was komplett anderes will (Du und deine Bilder :P), schmeiße es wieder über den Haufen und denke mir wieder was neues aus, was weder so ist wie ich oder wie sie es wollte, sondern besser.
Dann bekomme ich jedes Mal die Zusammenfassungen für den Guide (4 Word-Seiten), wenn Chrisse fertig ist, lese sie durch, verändere und ergänze Passagen, setzte alles in HTML um und dann beginnt die Fitzelarbeit: Die Caps. Alles in allem hocke ich alleine am Guide mindestens drei Stunden.
Außerdem kümmere ich mich um den technischen Kram, checke regelmäßig die Statistiken, schriebe den Support an, wenn was mit dem Server ist und sorge dafür, dass unser Baby gesund läuft.
... und hab ich schon mal diese Screencaps erwähnt?
Wie es aussieht, wenn ich an meinem Baby arbeite?

Was für eine Musik mir die Arbeit erleichtert?

Hand aufs Herz: Welche Arbeit mich am meisten nervt?
Die Screenacaps für den Guide. Allein schon durch die Tatsache, dass wir immer so spät dran sind (ja, das wissen wir.), bleibt einem nichts übrig als die Arbeit im Akkord zu beenden: An dem Tag, an dem Chrisse sich hinsetzt und beginnt zu schrieben mache ich auch den letzten Cap und lade alles hoch – und wenn’s um 3 Uhr Morgens ist.
Aber auch wenn es schon 100 mal gesagt wurde und Klischee ist: Wenn wir von den Besuchern unserer Seite dann hören, wie toll unser Guide doch ist, scheint die ganze Arbeit doch nur noch halb so nervig ;)
Was ich außer Queer as Folk noch mag und empfehlen würde?
ein Buch:


eine Serie:

ein Film:


eine CD:
